Und wieder Geburtstag – diesmal die Flycatcher Tunika

02.06.2015. Geburtstage sind der perfekte Anlass, etwas Selbstgenähtes zu verschenken. Ich habe jedoch für beide Kids noch ein Buch dazu getan – ich will nicht die Tante sein, die immer nur Anziehsachen verschenkt :-).

Die ältere hat zuerst Gburtstag, also wurde die Tunika für sie auch zuerst genäht. Auch hier tüfelte ich lange am Design. Gemusterter Stoff und dazu passend unifarbener in blau und grün für die Kleinere hatte ich schnell gefunden. Aber dann. Wo kommt der Name hin? Wo die Zahl? Welche Farben sollen die Bündchen haben? Wie wird die Zahl drauf genäht? Negativ-Applikation als Neuerung (Tipp 6)?

Nein, das Neue sollte der Namensschriftzug auf dem Rücken mit geflockter Farbe sein. Aufpinselns, trocknen lassen, drüber bügeln – und der Name erscheint etwas dreidimensional, geflockt, weich. Hört sich spannend an. Somit wählte ich die Flycatcher Tunika (ich finden den Schnitt einfach toll), teilte jedoch das Rückenteil, so dass der untere Teil, mit einem leichten Bogen, den gleichen Stoff wie vorne das Mittelteil hatte und der obere Rücken die Farbe von den Seitenteilen aufnahm. Finde ich optisch sinnvoller.

IMG_20150605_125642 IMG_20150605_125754IMG_20150605_125858IMG_20150605_125701Der Name sollte dann über dem gemusterten Stoff auf dem unteren Rücken geschrieben werden. Die Idee hatte ich ja bei dem Geburtstags-Shirt Nr. 2 und da fand ich es genial.

Im Internet hatte ich gelesen, dass man sich mit irgendeinem Papier (Freezer Papier?) eine Schablone basteln kann, so dass der Schriftzug schön ordentlich aussieht. Die Farbe durfte ja nicht unter das Papier fließen, da das unschön ausgesehen hätte. Ich habe das selbstklebende Stickvlies genommen, und im Grunde hat es ganz gut funktioniert. Leider sah der Name aber aus zwei Gründen doof aus: erstens hatte ich die Buchstaben zu weit auseinander geklebt, so dass der Name schwer zu lesen war, und zweitens hatte ich die Farbe nicht dick genug aufgetragen. So hat man die einzelnen Pinselstriche auch nach dem Trocknen und Bügeln noch gesehen und richtig schön geflockt waren nur drei Buchstaben. Also gleich zwei Fehlerchen, oder ausgewachsenen Fehler eher gesagt. Schade, aber die Farbe werde ich auf jeden Fall noch einmal einsetzen.

Aber so konnte ich die Tunika unmöglich verschenken. Also, eine neue Idee musste her. Alte Methode: applizieren. Freihand, mit Verknoten der Fäden auf der Rückseite. Ich nähte das Rückenteil noch einmal neu und applizierte den Namen dann auf den gemusterten Stoff. Warum nicht dadrüber wie vorher auch? Der gemusterte Stoff eignete sich nicht wirklich zum applizieren, das Muster sah auf den Buchstaben komisch aus. Also umgedreht: unifarbenen Buchstaben auf gemusterten Stoff. Aber !!! Jetzt kommt mein ganz großer Fehler!!! Leider habe ich es erst bemerkt, als die Tunika komplett fertig war und auf dem Bügel hing: der Name stand nun nicht auf dem unteren Rücken wie beim Geburtstags-Shirt Nr. 2 und wie ursprünglich geplant, sondern auf dem Popo! Und das geht ja gar nicht! Dann würde ja jeder der 7-jährigen auf den Po gucken!!!

Also: Seitennähte auftrennen, Rückenteil auftrennen, neues Stück zuschneiden und alles wieder zunähen. Uff. Fertig!!!

Eure geschaffte Charla

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