MAlotty in grau

Bevor ich mich an die Advents- und Weihnachtsnähsachen setze, wollte ich schnell noch etwas für mich nähen. Mangels Fotografen und mangels schönem Wetter zum fotografieren erscheint das Shirt erst jetzt auf meinem Blog. Wetter ist immer noch nicht schön (und früh dunkel), das mit dem Fotografieren üben wir auch noch … Grmpf. Aber dennoch: hier mein neues Shirt für mich.

Bei Lillestoff habe ich wunderschönen grauen Jersey mit großen dunkelgrauen Punkten (Big Dots) gesehen – den habe ich mir gegönnt. Dazu Streifenjersey in weiß grau – genau der passende Grauton. Ebenfalls von Lillestoff.

Leider leider hatte ich beim Ansagen für die Maße einen Dreher drin und ich hatte die Stoffe vertauscht: mehr von dem Gestreiften, weniger von den Punkten. Ich wollte eigentlich die erwachsenen Version von der Flycatcher Tunika aus der Ottobre, die ich schon mal für meine Tochter und für mein Patenkind genäht hatte, für mich nähen. Nun hatte ich zu wenig gepunkteten Stoff für den Mittelteil und die Stoffe tauschen wollte ich nicht. Nun, dann muss eben ein neuer Schnitt her, kein Problem. Die Udine noch mal – gestreift am Bündchen und an den lange Armbündchen? Ja, das wäre ein Idee. Aber dann erinnerte ich mich an einen Lagenlook-Schnitt mit Top dadrunter. Das Oberteil vorne etwas kürzer und  gerundet – der hatte mir auf Anhieb gefallen. Wie hieß der denn nochmal? Ich hatte mal angefangen, mir Schnittmuster, die mir gefallen, zu notieren – kram, such, ja! MAlotty von ki-ba-doo war’s! Das passt: das Top dadrunter in Streifen, das Shirt darüber mit den Big Dots.

Leider war auch hier der gepunktete Stoff zu knapp bemessen, so dass ich ein bißchen mixen musste. Nun hat das Obershirt lange Armbündchen aus grauen Jersey, mit dem ich auch die Ausschnitte versäumt hatte. Die Ärmel gestreift machen wollte ich nicht – das hätte mir zu leger gewirkt. Ich finde das Teil sieht – obwohl es so lässig weit ist – ganz edel aus. Ich habe die Ärmel extra 3 cm länger gemacht, sie passen so perfekt zu der Weite des Shirts. Das Obershirt habe ich in Gr. 38 genäht – eine Nummer größer als das Top. Ich wollte es extra ein bißchen weiter haben. Daher ist der U-Boot-Ausschnitt auch so weit und das Shirt rutscht fast über die Schulter. Genauso wollte ich das!

Das Top dagegen ist in Gr. 36 genäht. Dennoch musste ich bei dem Top unter den Armen und an den Hüften noch ein paar Zentimeter wegnehmen. Es ist sehr lang, hat einen sehr tiefen Ausschnitt und ist sehr figurbetont – so viele Kurven habe ich leider nicht. Aber jetzt passt es – auch wenn ich beim nächsten – ja, ich weiß, ich schreibe immer, das ich einen Schnitt unbedingt noch einmal nähen muss! 😉 – den Ausschnitt weniger tief machen würde. Hinten schaut das Top ein wenig hervor, und wenn man es perfekt gemacht hat, hat man sogar dort eine leichte Rundung, die auch am Shirt vorhanden ist – bei mir leider nicht 😦

Fazit von MAlotty: ich finde den Schnitt klasse! Die Kurve vorne. Das Top, das vorne und hinten auch ein bißchen rausguckt. Der U-Boot-Ausschnitt. Die Träger des Tops, die oben rausblitzen. Einfach alles. Und beim nächsten Mal 😉 werde ich, wie in der Anleitung angegeben, auch dickeren Stoff wie Sweatshirt-Stoff nehmen…

Eure grau in grau gewandte Charla

Verlinkt bei „RUMS – rund ums Weib am Donnerstag“ und „Ich-näh-Bio“ noch im November bei Keko kreativ

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