H54F – Rückblick KW 07/2016

H54FIrgendwie schaffe ich es nicht, regelmäßig am H54F teilzunehmen. Entweder ist irgendjemand in der Familie krank, ich denke einfach nicht dran oder ich weiß nichts nennenwertes zu berichten.

Das letzte ist schade: nichts nennenwertes zu berichten wissen, was in der abgelaufenen Woche Tolles, Schönes, Aufregendes passiert ist? Traurig, traurig. Dabei stelle ich jedoch fest, dass sehr wohl tolle Dinge passiert sind, die mich glücklich gemacht haben, und sei es nur für einen kurzen Augeblick – aber ich nehme mir nicht die Zeit darüber nach zu denken. Auch: traurig.

Wie auch immer, diese Woche nehme ich mir die Zeit und kann folgendes berichten:

  1. Meine Tochter ist diese Woche zum ersten Mal alleine von der Schule nach Hause gegangen und war stolz wie Oskar. Im Sommer ist sie in die erste Klasse gekommen und der Schulweg ist nicht wirklich lang oder gefährlich. Eine Kreuzung ist etwas doof, aber die haben wir geübt und ich traue ihr zu, dass sie da alleine rüber kommt. Aber sie wollte immer noch, dass ich sie abhole. Ich habe dann mit ihr abgemacht, dass ich immer an bestimmten Stellen warte und wir den Rest dann zusammen nach Hause gehen. Erst war es nur 5 m vom Schultor entfernt, dann bis zum nächsten Zaunpfosten, dann bis zur Garage, dann bis zu einem bestimmten Busch – und plötzlich meinte sie „Mama, der Treffpunkt ist zu Hause, ich komme alleine nach Hause!“ Schluck, okay… Heute ist der zweite Tag und ich sitze hier und warte… 🙂
  2. Mein Projekt „Sporttasche“, das mich an die 4 Wochen beschäftigt hat, ist zu nahezu 100% Zufriedenheit abgeschlossen! Ein Wahnsinnsgefühl etwas selbst ausgetüfteltes fertig zustellen. Alles was mich wochenlang beschäftigt hatte, lies sich mehr oder wenig einfach umsetzten und fertig war die Tasche. Toll.
  3. Ein anderes Nähprojekt, das schon lange hier herumlag, aber wegen der Karnevalkostüme und der Sporttasche nicht weiter bearbeitet wurde, habe ich zu Ende erstellt und bereits verschickt. In Kürze erfahrt Ihr hier auf meinem Blog mehr.
  4. Hier zu Hause habe ich einige organisatorische Dinge endlich mal Schritt für Schritt abgearbeitet – und siehe da: tat gar nicht weh! Wie das immer so mit Dingen ist, die man aufschiebt: im Endeffekt ist das dann immer ganz schnell erledigt und das wochenlange schlechte Gefühl haben wegen nicht erledigen kann man sich sparen.
  5. In meinem Fitnessstudio werden die Trainingsdaten auf einem Chip gespeichert. Bei meinem vorletzten Besuch erhielt ich dann beim Auschecken nach dem Training folgende Meldungen: „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben heute drei Rekorde gebrochen!“ Hä?? Erstens: Sie haben in diesem Monat an mehr Tagen trainiert als bisher, zweitens: sie haben heute am intensivsten trainiert (wie auch immer die Intensität des Trainings gemessen wird) und drittens: sie haben an einigen Geräten mit höherer Intensität traniert als bisher. Okay… toll… war mir gar nicht bewusst geworden, aber trotzdem macht das dann einen stolz.

Eure Charla, die wohl trotz Karnvalkostüme und Sporttasche nähen und kranken Sohn zu Hause gehabt zu haben irgendwie die Zeit zum Fitnessstudio gefunden hat

Verlinkt bei H54F von Pünktchen und Viktoria

 

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