Früh übt sich …

… wer ein Meister werden will. Das erste Nähobjekt meiner Tochter. Sie ist im Dezember sieben Jahre alt geworden und hat mir im letzten Jahr immer fleißig beim Nähen geholfen. Nadeln rausziehen, Klammern dran machen, Fäden abschneiden. Dann wollte sie immer mehr! So ist das: gibt man den kleinen Finger, dann wollen sie die ganze Hand 🙂 . Ans Bügeleisen habe ich sie jetzt auch gelassen – unter Mamas Aufsicht. Ja, und an die Nähmaschine.

Sie wollte unbedingt auch mal nähen. Also habe ich ihr einige gerade Striche aufgezeichnet, die sie nachnähen sollte. Als das ganz gut geklappt hat, habe ich ihr Bögen aufgezeichnet. Das hat nicht ganz so gut geklappt, aber okay. Entweder hält sie den Stoff zu fest, oder lässt ihn ganz los. Teilweise habe ich Angst um die Nadel gehabt. Beim Nähen an der Kante des Stoffes hat sie rechts nicht genug Stoff zum Festhalten. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister.

Damit sie auch was Echtes in der Hand hat, durfte sie passend zu Ostern einen Hasenanhänger nähen. Die Vorlage habe ich mir bei Greenfietsen geholt.

IMG_20160308_140741Meine Tochter hat den Hasen ausgeschnitten, auf Jeansstoff gelegt, drumherum gezeichnet und dann den Stoff ausgeschnitten. Das zweite Mal krumm und schief geschnitten, aber was soll’s. Dann habe ich ihr die Ohren aufgezeichnet, die sie auf Stoff ausgeschnitten hat. Diese kleinen Stücke habe ich dann mit Sprühkleber fest geklebt, bevor meine Tochter dann die Stückchen mit der Nähmaschine festgenäht hat. Die blauen Augen hat sie auch alleine gestickt, die rosa Nase hat sie angefangen, aber dann mir gegeben. Sie wollte unbedingt blaue Augen und rosa Nase, hat selber die Farben rausgesucht. Alles in schwarz Gestickte ist eher von mir, aber sie hat am Mund wenigstens angefangen. Aber sie wollte ja nicht sticken, sondern an die spannende Nähmaschine! Und sobald das Gesicht fertig war, war sie auch wieder voller Elan dabei. Ich habe ihr die Linie am Rand deutlich mit Kugelschreiber aufgezeichnet, damit sie wusste, wo sie nähen muss. Zuerst wollte sie mit gelben Faden. Die Naht ist aber echt krumm und schief, was sie auch gefrustet hat. Daher wollte sie dann nochmal drüber nähen, diesmal in rot. Und es ist eine deutliche Verbesserung zu sehen, unten hat sie zwar die Kurve nicht ganz gekriegt, aber nachdem sie neu angesetzt hat hat es dann bis oben zum Gesicht super geklappt. Diese Naht hat sie dann in einem Schwung ganz alleine genäht. Die Ohren hatten wir offen gelassen, darüber hat sie dann die Watte reingestopft. Unten wäre praktischer gewesen, aber ich wollte, dass sie unten die Rundung in einem Stück näht. Als das Häschen gefüllt war, habe ich dann für sie die Ohren mit der Maschine zugenäht. Das war dann doch noch etwas zu schwer: die Rundungen und dann mit der Watte dadrin und dann noch gucken, dass das Band angenäht wird.

Nun möchte sie auch noch den Kranz machen, den Katharina von Greenfietsen gebastelt hat – also Kranz kaufen und Stoff drum wickeln. Ist ja auch eine schöne Osterdeko-Idee. Danke für das Tutorial und das Freebie!

Eure Charla, die wahrscheinlich bald nicht mehr an ihre eigene Nähmaschine kann 😉

 

Und damit gehts zu creadienstag, DienstagsDinge und Kiddikram.

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