Lang ersehnt: zwei Schlafanzüge

Endlich endlich habe ich nun Schlafanzüge für meine beiden Kids genäht. Seit ungefähr einem dreiviertel Jahr stehen sie auf meiner to-sew-Liste, aber es kamen immer spannendere Dinge dazwischen, die genäht werden wollten. Es brauchte also den Kauf einer Overlock-Maschine, damit die beiden endlich genäht wurden – siehe meine anderen beiden Beiträge (Selbstversuch und Selbstversuch Teil 2) von heute. Heute war ich produktiv :-).

Als Schnitt habe ich das Schnittmuster „Day & Night“ von nEmadA für die Hose genommen und für das Shirt den „Paul“ von Pattydoo. Leider leider ist mir ein gravierender Fehler unterlaufen, wie das halt so ist, wenn man verschiedenen Schnittmuster miteinander kombiniert. Beim Paul hätte ich keine Nahtzugabe ausschneiden müssen, die war schon im Schnittmuster drin. Daher hätte ich direkt am Papier entlang abschneiden müssen. Habe ich aber nicht, sondern so an die 7 mm daneben. Dadurch sind die Shirts recht weit geworden – unglaublich was 1,4 cm ausmachen. Bei meiner Tochter sitzt das Shirt an den Schultern überhaupt nicht, die Ärmel sind dadurch auch viel zu lang. Das ist auf den Fotos leider nicht gut zu erkennen, aber schöne Tragefotos von meinen Kids zu bekommen ist so gut wie unmöglich, man sieht ja zum Teil das Schmollgesicht 😦 .

Bei meinem Sohn fällt es nicht so dolle auf, dass das Shirt an den Schultern zu groß ist.

Dafür ist bei seinem Schlafanzug das eingetreten, was ich schon befürchtet hatte. Der Waschbären-Stoff war nur knapp über 40 cm breit vom Stoffmarkt. Das reicht natürlich nicht mehr für den großen Burschen. Also wollte ich am Bauch ein extra breites Bündchen machen, was für einen Schlafanzug ja auch ganz vernünftig ist. Ich nähte das Oberteil so weit es ging fertig. Halsbündchen und Armbündchen dran und dann legte ich es auf ein bereits fertiges Shirt, das ihm ganz gut passt. Waaaas – so weit reicht der Stoff? Dann braucht das Bündchen ja gar nicht so lang sein?? Noch mal drauf gelegt, nochmal gemessen… mhm, scheint zu stimmen. Also wurde das Bündchen mit 7,5 cm schon recht breit, aber es war breiter geplant. Und was passierte nachdem er es an hatte und vor dem Zubett gehen noch spielte? Ein blanker Rücken!!! Grrr, wusste ich es doch! Ich glaube, das werde ich noch ändern, das ist echt ärgerlich. Hier auf dem ersten Foto erahnt man dass das Shirt zu kurz ist:

Mit dem anderen ärgerlichen Punkt hatte ich auch schon gerechnet: beide Hosen rutschen! Obwohl ich die Bündchen am Bauch extra knapp bemessen habe. Aber der Stoff ist so labberig, der ist schon nach einmal tragen ausgeleiert. Ohne Gummiband geht da nix.

Fazit: ein Freitag mit zwei schönen Ergebnissen, die aber beide am Wochenende noch einmal unter’s Messer – äh, unter die Nähmaschine müssen.

Hier zum Abschluss noch drei Fotos vom Waschbären-Schlafanzug, wieder mit der tollen Covernaht am Halsauschnitt  – hach, was sieht die toll aus :-).

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende

Eure Charla, die jetzt sowohl den Rechner als auch die Overlockmaschine aus macht. Es reicht für heute 🙂 . Hat aber Spaß gemacht.

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