Jacke Bella aus Softshell

Tja, ich habe es wieder getan! Einen Schnitt genommen (Jacke Bella von Mialuna), der für elastische Stoffe konzipiert wurde und daraus eine Jacke aus Softshell genäht. Ich kann es einfach nicht lassen 🙂 . Ob diese Jacke wieder zu eng ist?

Nein: aus Fehlern lernt man ja, selbst ich. Ich habe die Jacke einfach eine Nummer größer genäht, und siehe da? Alles passt. Hervorragend. Sie ist etwas zu lang, aber dadurch ist dann wenigstens der Po auch schön bedeckt.

img_20161006_162852Die Jacke entstand aus einer Notlösung: wir waren über das lange Wochenende Anfang Oktober mit Freunden an der Nordsee und danach 6 Tage auf einem Ponyhof. Gepackt hatte ich bei 26 Grad, plötzlich war es 9 Grad. Am Tag, nicht nur morgens! Natürlich hatte ich auch lange Hosen und T-Shirts aus Jersey eingepackt, mein Sohn war mit seiner Superhelden-Jacke gut ausgerüstet. Aber meine Tochter? Für sie hatte ich diese Prinzessinen-Fleecejacke eingepackt und den Kuschelmantel. Beides weder nieselregengeeignet noch richtig windfest.

Was tut also die nähende Mama? Einfach in den nächsten Stoffladen fahren, ein Schnittmuster, Softshell und einen Reißverschluss kaufen und ab ins Appartement fahren und los nähen. Ich hatte nämlich in diesen Urlaub meine Nähmaschine mitnehmen können. Kinder reiten und spielen draußen mit anderen Kids, Mann geht im Wald spazieren und ich durfte nähen. Ist das nicht toll? 🙂

Allerdings musste die Jacke an einem Tag fertig werden – hat nicht ganz geklappt. Nach dem nächsten Frühstück musste ich noch säumen und die Armbündchen annähen. Hier habe ich wieder meine innenliegende Bündchen genäht, wie ich sie schon bei der SuperheldenJacke genäht habe:

Das Bündchen für jeden Arm zweimal zuschneiden: einmal aus Bündchenware und einmal aus Softshell. Das Softshellbündchen ist genauso breit wie der Ärmel bzw. verjüngt sich etwas entsprechend der Ärmelverlängerung, das BündchenstoffBündchen schmaler wie normalerweise auch. Das Softshellbündchen wird unten einfach gesäumt, das BündchenstoffBündchen wie normalerweise auch doppelt gelegt. Beide Bündchen werden über das Ärmelende gelegt, das BündchenstoffBündchen liegt außen.

Dann alle vier Lagen (einmal Ärmelende, einmal Softshellbündchen, zweimal BündchenBündchen) in einem Rutsch von innen zusammen nähen. Fertig.

Ich finde die Variante toll, weil ein Bündchen aus Bündchenstoff einfach angenehmer ist und auch weniger kalte Luft am Arm reinkommt. Aber das Softshellbündchen dadrüber ist regenfester. Handschuhe können zwischen die beiden Lagen gesteckt werden. Und ein optischer Hingucker ist so ein andersfarbenes Ärmelende auch noch.

Den Streifenjersey zm Füttern der Kapuze hatte ich mitgenommen, weil ich eigentlich Shirts für meine Tochter im Urlaub nähen wollte. Etwas gewagt: Pünktchen und Streifen, aber die anderen Stoffe, die ich noch mithatte, hatten überhaupt nicht gepasst. Und extra Jersey kaufen wollte ich nicht. Denn hätte ich ja vorwaschen müssen, bei Softshell dürfte das ja nicht notwendig sein. Oder was meint ihr?

Den Streifenjersey habe ich dann am Tascheneingriff wieder aufgenommen, dort ist der Stoff dann aber mit Softshell unterlegt.

Jetzt ist meine Tochter für den kalten Herbst auch gerüstet. Die PrinzessinenJacke und diese SoftshellJacke lassen sich prima kombinieren, passen perfekt übereinander und so kann sie ganz nach Zwiebellookprinzip in den Pausen in der Schule entscheiden, welche Jacke sie anziehen möchte. Morgens sind beide definitiv erforderlich.

Eure Charla, die aus ihren Fehlern gelernt hat:-)

Verlinkt bei DienstagsDinge, HoT und Kiddikram Oktober 2016

 

 

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