Herbstkind Sew Along 2017 – Einblick: hab ich schon angefangen?

Heute geht es beim Herbstkind Sew Along 2017 von Klararabella darum, Euch einen kleinen Einblick zu verschaffen. Habe ich schon angefangen? Ist der Stoff schon gewählt, gekauft, bestellt? Habe ich mich für einen Schnitt entschieden und ist dieser schon ausgedruckt?

Nun, ich habe meinen ursprünglichen Plan jetzt tatsächlich ergänzt: ich nähe jetzt drei Jacken. Mein Sohn braucht eine richtige Winterjacke.

Jacke 1:
Eine Collegejacke „Herzblatt“ von Fred von Soho wie bereits angekündigt. Für meinen Sohn in Größe 134 in dieser Farbkombination:Der dunkelblaue Hauptstoff ist neu dazu gekommen. Eigentlich hatte ich schon Wintersweat in noch etwas dunkleren Blau hier liegen, aber erstens war der zu dunkel, fast schwarz, und zweitens doch nicht so kuschelig wie ich ihn in Erinnerung hatte. Und mein Sohn braucht eine etwas kuscheligere, eine dünne Sweatshirtkapuzenjacke hat er noch. Größe 134 könnte zwar etwas groß sein (das Herzblatt fällt eher etwas größer aus), aber so kann er noch seine Fußballkapuzenjacke drunter tragen und hat zudem im Frühjahr dann eine perfekt passende Übergangsjacke.

Der Hauptstoff ist dunkelblau melierter Lammfleece von Grelu Stoffe. Schön weich und kuschelig in der Innenseite:Die Ärmel sind dunkelgrau melierter Sweat mit bunten Sprenkeln. Den habe ich schon bei dieser Jacke für die Ärmel verwendet und war von Anfang an für die Jacke für meinen Sohn geplant.

Zum ersten Mal werde ich ein Herzblatt mit zwei Farben kombinieren und nicht nur mit einer. Hier also dunkelblauer Stoff mit dunkelgrauen Ärmeln und kombiniert mit mittelblau und weiß. Dazu breiter Ringelstoff in weiß-mittelblau.

Jacke 2:
Bei der Jacke für meine Tochter bin ich mir nicht sicher, da brauche ich Eure Meinung. Es stehen drei Farbkombinationen zur Auswahl, zudem könnte ich noch ein anderes Bündchen kaufen. Es wird ja auch eine Collegejacke „Herzblatt“.

Farbvariante 1:
meine ursprüngliche Wahl. Roter Wintersweat, schön kuschelig als Hauptstoff, dazu rosa melierter Sweat für die Ärmel – der gleich wie bei den Ärmeln für meinen Sohn. Dazu rosa und weißer Jersey, Bündchen in rosa-rot. Ich könnte auch Bündchen in rot-weiß kaufen.
Ich bin mir nicht mehr so sicher, als ich den rosa Stoff für die Ärmel auspackte. Er hat so einen komischen Rosaton… ein bißchen hautfarbend, fleischig… Passt irgendwie nicht richtig zu dem Rot. Hhm…

Farbvariante 2:
daher habe ich dann den melierten Stoff gegen den altbewährten hellgrauen Glitzersweat ausgetauscht, aus dem ich bisher die meisten Ärmel genäht habe. Auch hier könnte ich statt des gezeigten Bündchen rot-weißes nehmen. Oder aber den weißen Jersey ganz weg lassen… Hhm…


Last but not least Farbvariante 3:
Spontan habe ich dann heute, als ich den Lammfleece für meinen Sohn gekauft habe, auch noch welchen für meine Tochter gekauft. Ich kenne das doch „Das ist ungerecht, wenn der so eine kuschelige Jacke hat und ich nicht!“. Der pink-rosa Ton von dem Lammfleece hat mir aber nicht gefallen, also „musste“ ich dann den mittelgrauen nehmen. Der melierte rosa Stoff für die Ärmel passt nicht dazu, weil beide Stoffe Struktur haben. Da wäre zuviel los auf der Jacke… Der hellgraue Glitzersweat passt dafür perfekt. Damit da Farbe rein kommt dann also neben dem rosa Jersey auch noch roter Jersey, dann passt auch das rot-rosa Bündchen perfekt.

Dies wäre nun mal eine etwas unbuntere Kombination, hauptsächlich Grau, mit Rot und Rosa abgesetzt. Aber warum nicht? Kann auch gut aussehen.

Jetzt seid Ihr also gefragt: 1, 2 oder 3?
Bitte fleißig kommentieren, damit ich zu einer Entscheidung komme!

Freue mich aber schon und möchte heute noch mit der Sohn-Jacke anfangen (er braucht gerade eine: seine absolute Lieblings-Kuscheljacke (diese hier) haben wir letzte Woche bei einem Fußballspiel vergessen und nun ist sie nicht mehr auffindbar – snief!).

Jacke 3:
Die Winterjacke für meinen Sohn (Premiere: das erste Mal eine Winterjacke!) nahm nach und nach Gestalt an. Er braucht eine, ich habe ein passendes Schnittmuster hier liegen („Zorian“ von Farbenmix) und für ein anderes Projekt roten „Seeland“-Stoff gekauft, der sich dann dafür aber doch nicht eignete. Aber als Außenjacke für eine Winterjacke ist er perfekt.

Fehlt noch Thinsulate (Frage an euch: brauche ich das wirklich wenn ich den Seeland-Stoff verwende? Dieser ist winddicht, wasserabweisend, atmungsaktiv und imprägniert) und Vlies als Zwischenschicht und einen Futterstoff. Dafür hat sich mein Sohn Baumwollteddystoff (dehnbar und atmungsaktiv) in sand ausgesucht. Dazu passt dann die Stickdatei „Superheldenbär“ von Kunterbunt-Design – so von wegen „Teddybär“.

Wie? Sticken auf Seeland-Stoff? Einem regendichten Stoff? Geht nicht die Wasserfestigkeit flöten? Das habe ich mich auch gefragt. Ich bin zum einen auf diese Farbenmix-Anleitung „Eine richtig dicke, kuschelige Winterjacke selber nähen“ gestoßen. Dort wird genau erklärt, wie man solch eine kuschelige Winterjacke näht. In der Anleitung wird eine kunterbunt bestickt Jacke gezeigt. Zum anderen habe ich diesen Blogbeitrag von Frau Liebstes  „Aus welchen Stoffen nähe ich eine Winterjacke?“ gefunden. Sie geht direkt auf das Perforieren beim Besticken ein und meint zum einen, dass der Regen, Schnee nicht unmittelbar bis zur untersten Stoffschicht vordringen würde und wer zum anderen doch auf Nummer sicher gehen möchte, kann die bestickten Stellen auch mit „Wasserstopp“ bearbeiten. Kenn ich zwar nicht, werde ich mir aber bestellen.

Bei meiner Recherche bin ich noch auf diesen Blogbeitrag von mobouki  „Mädchenfeuerwehrjacke“ gestoßen (auch wenn der Blog wohl nicht mehr aktiv betrieben wird). Total klasse! Ich werde auch mit Reflektorband arbeiten – Refektorpaspelband habe ich, glaube ich, nicht mehr. Mal in meinem Fundus kramen. Aber Reflektorstoff ist noch genug da. Das wird ein Spaß – ich freue mich jetzt schon auf das Betüddeln dieser Jacke.

Eure Charla, die sich nun doch etwas ranhalten muss…

Verlinkt bei Klararabellas Herbstkind Sew Along 2017 #3 – Einblick: hab ich schon angefangen?

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Collegejacke Nr. 6

Vergangenes Wochenende war es soweit: mein Patenkind, für das ich diese Jacke zum Geburtstag genäht habe, und ihre kleine Schwester feierten zusammen ihre Geburtstage nach. Ein großes Sommerfest mit GoKart fahren, Bolzen, Trampolin springen und Grillen. Die Geburtstage liegen blöderweise immer in den Sommerferien, wenn alle im Urlaub sind.

Und natürlich geht das nicht, dass das eine Kind so eine tolle Jacke bekommt und das andere leer ausgeht! Bloß weil das eine mein Patenkind ist und das andere nicht! Also: noch eine Collegejacke Herzblatt von Fred von Soho. Die sechste!Diesmal in Größe 116 und wieder in petrol. Gewünscht war wie diese Jacke hier, das ist meine zweite Collegejacke (bzw. die erste in Kindergröße, d.h. das erste Herzblatt):. Mhm, so langsam will ich aber mal was anderes machen… ein bißchen mit den Farben rum spielen… Auch wenn sie ähnlich sein soll – genau die Gleiche wollte ich nicht nähen!

Erkennt man die Unterschiede? Bis auf den Buchstaben natürlich … 🙂

Vom Design her werden alle meine Collegejacken mit breit gestreiften Bündchen am Saum, Hals und an den Ärmeln genäht – so wie bei den Originaljacken aus den 80er Jahren. Ich fand solch einen Bündchenstoff in hellblau-petrol – der der anderen Jacke ist weiß-petrol. Super! Gleich gekauft. Zuerst überlegte ich, die Jacke mit dem selben helltürkisen Stoff zu kombinieren, wie bei der Jacke für meine Nichte. Aber bei genauer Betrachtung sind die Streifen in dem Bündchenstoff tatsächlich hellblau und nicht helltürkis. Also: Kombination mit hellblauen Jersey, war auch vorhanden. Auf der Rückseite sieht man sehr schön, dass es hellblau ist.

Weiße Druckknöpfe konnte ich ja nun nicht verwenden, da keinerlei weiß in der Jacke auftaucht (bis auf den Jerseystreifen zum Verdecken der Naht). In dem Laden, wo ich Nachschub für Druckknöpfe kaufen wollte, waren diese hier mit Perlmutt. Warum nicht? Für ein kleines Mädchen doch perfekt! Passt super zu den Glitzerärmeln.Zum Abschluss noch einmal die Geschwisterjacken zusammen: Links Collegejacke Nr. 5 in royalblau mit weiß, Größe 140. Rechts diese Collegejacke Nr. 6 in petrol mit hellblau, Größe 116.Änderungen zum Originalschnitt: Halsbündchen ca. 2 cm breiter und oberhalb des Saumbundes von rechts abgesteppt. Zudem ist die linke Jacke insgesamt ca. 3 cm kürzer, das Saumbündchen unten ca. 1,5 cm schmaler.

Eure Charla

Verlinkt bei Made4Girls September 2017, creadienstag #295, DienstagsDinge #36/17 und HoT #116

Collegejacke Nr. 5

So langsam komme ich durcheinander: wieviele Collegejacken habe ich schon genäht? Alle nach dem selben Schnittmuster: „Herzblatt“ oder „Mamas Herzblatt“ von Fred von Soho. Der Schnitt ist einfach genial, das Ebook ausführlich und super erklärt. Sogar die Paspeltasche bekommt man danach ganz leicht hin.Es gibt Zusatzinfos zu den verschiedenen Vlieseinlagen und eine Beschreibung, wie man die Ärmel verlängern könnte – war bei mir nie notwendig, ich finde, die Ärmel fallen sogar etwas länger aus. Ich kann das Schnittmuster wirklich empfehlen!

Meine erste Collegejacke war für meine beste Freundin. Deren Jacke habe ich im vergangenen Winter genäht (Mamas Herzblatt). Es folgte eine Collegejacke zum Geburtstag meiner Nichte (und Patenkind): die erste mit dem Geburtsjahr hinten drauf (Herzblatt). Diese kam so gut an und ich fand, dass es ein perfektes Geschenk sei, dass Geburtstagsjacke Nr. 2 für meinen Patensohn folgte. Auch die passt perfekt und wird gerne und oft getragen. Außer der Reihe folgte dann eine Collegejacke zur Geburt der Tochter von Freunden – ohne Paspeltasche, was dann doch schneller ging. Es hatte Spaß gemacht, diese Babyjacke zu nähen: endlich mal wieder etwas in mini!

Somit bin ich nun bei Collegejacke Nr. 5 angekommen.In royalblau mit hellgrauen Glitzerärmeln aus Sweat von Lillestoff in Größe 140. Für die älteste Tochter meiner besten Freundin, die ebenfalls mein Patenkind ist.Leider hat meine Overlock beim Anfang des Saumbund annähen gestreikt und 1 cm Stoff gefressen. Danach wollte sie nicht mehr. Ich musste also das Stück Naht wieder auftrennen und mit der Nähmaschine weiter nähen. Damit alles ordentlich aussieht, musste ich eine etwas breitere Nahtzugabe nähen. Dadurch ist die Jacke jetzt ca. 3 cm kürzer als normal und der Bund ca. 1,5 cm schmaler. Optisch ist es nicht schlimm und mein Patenkind ist eher kompakter gebaut (nicht so ein dünner, langer Spargel wie meine Tochter). Die Jacke wird ihr daher trotzdem passen. Die beiden Knöpfe unten sind nun etwas eng zusammen, aber einer alleine hätte nichts gebracht.Eine Neuerung habe ich eingefügt, was mich bei den vorherigen Jacken etwas gestört hat: ich habe ganz zum Schluss, nachdem der Saum unten angenäht war, diesen rundum von rechts abgesteppt. Dort wellten sich die Jacke immer so.Was ich interessant finde: ich habe diesmal für Schnittmuster raussuchen, Rückteil noch mal neu ausdrucken da es fehlte, alle Materialien raus suchen, Stoff und alle Einlagen ausschneiden, applizieren, Paspeltasche nähen, komplette Jacke nähen und Druckknöpfe anbringen ca. 6 Stunden 30 Minuten gebraucht! Verteilt auf 3 Tage. Für das erste Herzblatt für meine Nichte habe ich 12 Stunden gebraucht, fast doppelt so lange. Es hat doch Vorteile, wenn man ein Schnittmuster öfter näht – man kann zügiger arbeiten und muss nicht immer alles so ganz genau nachlesen.

Eure Charla, die die Schwesterjacke auch schon fertig hat 🙂

Verlinkt bei Creadienstag #294, DienstagsDinge #35/17, HoT #115, Made4Girls August 2017

Herbstkind Sew Along 2017 – Startschuss und Ideensammlung

Diese Woche geht es beim Herbstkind Sew Along von Klararabella um die Schnitt- und Stoffauswahl. Welche Jacke nähe ich, aus welchem Stoff, was fehlt mir noch?

Bei mir war die Entscheidung in diesem Jahr ganz einfach. Folgende Punkte führten zu meinem Entschluss:

  1. Im Juni waren wir auf La Strada in Bremen – total toll, wir sind fast jedes Jahr dort. Wir sind etwas spät los gekommen, mussten noch knapp eine Stunde fahren und stellten dann, als wir in Bremen ankamen, fest, dass wir Jacken für die Kids vergessen hatten. Und was war? Es regnete plötzlich und wurde kühler. In Hannover war es noch schön warm gewesen und wir hatte seit Tagen keine Jacken mehr angezogen.Was tun? Tja, wir taten etwas, was mich nun jetzt jedes Mal zusammen zucken lässt: wir kauften für die Kids Softshell-Jacken. Eine in rot, eine in türkis, nichts Besonderes. Aber eben Kaufware. Kein Vergleich zu diesen tollen Softshell-Jacke von vor zwei Jahren… Tja, aber damit brauchen sie nun keine neuen – wenn die Kaufjacken schon mal da sind, werden sie auch getragen.
  2. Warme Winterjacken? Ich habe schon ein Schnittmuster hier, weil ich im vergangenen Jahr eine für meine Tochter nähen wollte. Bin dann aber nicht dazu gekommen und habe ihr dann – fast am Ende es Winters – dann doch eine neue Winterjacke gekauft. Also fällt dies für sie auch aus, die vom letzten Jahr passt noch. Mein Sohn könnte eine Winterjacke gebrauchen. Mhm, das Schnittmuster Zorian von Farbenmix kann sowohl für Jungs als auch für Mädchen verwendet werden. Die Kapuze ist zum Anknüpfen und der Kragen geht bis zum Kinn, so ist der Hals schon geschützt.Vielleicht wage ich mich ja daran? Das erste Mal eine gefütterte Jacke mit Innenjacke und Isolierung… wieder eine Herausforderung. Immerhin: Stoff für die Oberjacke hätte ich schon – da habe ich mich verkauft.Ich möchte mich aber noch nicht so ganz festlegen – vielleicht nähe ich sie jetzt im Zuge des Herbstkind Sew Alongs, vielleicht aber auch erst etwas später.
  3. Viel entscheidender war, dass meine Kinder bereits im März Jacken von mir einforderten. Und zwar solche, die genauso aussehen, wie die die ich für ihre Cousine genäht habe: diese Collegejacke nämlich:„Genauso eine möchten wir auch haben!“ Punkt aus fertig.
    Ich weigerte mich aber im Frühling, weil beide noch zwei Kapuzenjacken hatten, die ihnen auch beide noch passten. Aber bereits im März beschloss ich, dass sie als Übergangsjacke im Herbst solch eine Collegejacke bekommen sollten.

Damit ist also die Entscheidung gefallen: zwei Collegejacken nach dem total tollen Schnitt „Herzblatt“ von Fred von Soho!

Ich habe diesen Schnitt bzw. den Erwachsenen-Schnitt, der der Gleiche nur in groß ist, nun bereits sechs mal genäht! Nr. 6 ist heute fertig geworden und hat es noch nicht auf meinen Blog geschafft. Nr. 5 zeige ich Euch morgen. Im EBook sind Kids in der Jacke abgebildet, die ihr Geburtsjahr hinten drauf appliziert haben. Ich fand die Idee so gut, dass ich in diesem Jahr statt Geburtstags-T-Shirt Geburtstags-Jacken verschenke. Nicht immer zeitgerecht zu den Geburtstagen, aber nun gut.

Zur Stoffauswahl: wie vier der sechs Jacken werden ich auch diese Herbst Kind Sew Along-Jacken aus Sweat nähen. Schön kuscheliger Wintersweat. Dazu breit gestreifter Bündchenstoff und Sweat für die Ärmel. Die erste Collegejacke – Mamas Herzblatt – hatte ich aus Fleece genäht – war etwas zu „labberig“. Die Baby-Collegejacke habe ich aus Strickstoff genäht – das fand ich ganz schön. Jetzt aber wieder Wintersweat, liegt hier schon rum.

Zur Farbauswahl: da weiche ich nun etwas von den bisherigen Kinder-Collegejacke ab. Bisher gab es petrol oder royalblau mit hellgrauen silber Glitzerärmeln oder für meinen Patensohn mit mittelgrauen Ärmeln. Die Baby-Jacke für ein Mädchen war rosa-pink – fand ich ganz passend. Die beiden Herbst Kind Sew Along-Jacken für meine Kids werden etwas von meiner bisherigen Farbwahl abweichen. Hoffe, meine Kids erinnern sich nicht mehr daran, dass beide „genau so eine wie die von der Cousine“ haben wollten 🙂 .

Welche Farben es denn nun sein werden bleibt aber noch ein bißchen eine Überraschung – etwas Spannung muss ja bleiben. 🙂

Eure Charla, die jetzt noch den Post für morgen vorbereiten muss. Guten Nacht!

Verlinkt bei Klararabelle Herbst Kind Sew Along 2017 #2 – Startschuss und Ideensammlung

Herbstkind Sew Along 2017 – Ich bin dabei!

Jubiläum – bereits zum fünften Mal geht der Herbstkind Sew Along an den Start. Daran teilgenommen habe ich bereits 2 Mal – viel länger nähe ich auch noch nicht 🙂 . Nun starte ich zum dritten Mal.

Beim meinem ersten Herbstkind Sew Along 2015 bin ich über mich hinaus gewachsen und habe mich an diese zwei Softshell-Jacken gewagt.War gar nicht so schwer und ich war stolz wie Bolle. Leider sind sie inzwischen zu klein – ich weiß nicht, was ich damit machen soll. Verschenken? Aufbewahren? Ich kann doch nicht alle Sachen aufbewahren, die ich für die Kids genäht habe – aber diese Jacken hier sind schon etwas Besonderes. Ich hatte vor zwei Jahren gerade ein halbes Jahr genäht und vieles zum ersten Mal gemacht. Der erste Sew Along, das erste Mal Softshell, das erste Mal überhaupt Jacken. Ich glaube auch, es war das erste Mal seid langer Zeit, dass ich einen Reißverschluss ein genäht hatte.

Im vergangenen Jahr wagte ich auch etwas Neues: Kuschelfell-Lederimitat oder wie das Material genau hieß als Kurzmantel für meine Tochter. Ganz viel gestickt – hat Spaß gemacht. Und dann war sie zu eng. So ein Mist. Beim Verschluss habe ich daher improvisiert – war ganz okay, aber getragen wurde der Mantel leider nicht viel. Er war nicht schulgeeignet: dafür war er zu lang, unten hingen immer trockene Blätter dran. Bei Nieselregen wurde sie auch nicht getragen, auch ungeeignet. Also nur zu besonderen Anlässen. Davon gab es leider nicht viele.

Die Softshell-Jacke für meinen Sohn war dafür eine Zeitlang der Renner: die Superhelden-Jacke!

Alle im Kindergarten wollten auch so eine Jacke haben und mein Sohn wollte sie ständig tragen – egal, ob es 28 Grad warm war. Leider leider musste sie dann mal in die Waschmaschine und da passierte es: ich wasche ja alle Stoffe immer vor, aber bei dem roten Baumwollwebstoff, den ich für die Applikation benutzt habe, hat das eine Mal nicht ausgereicht: er färbte ab. Damit hatte die gesamte Jacke einen dezenten Rosaton! So ein Sch… . Ich versuchte es mit entfärben, aber das klappte nicht. Ab da hing die Jacke dann leider fast nur im Schrank.

Für dieses Jahr stehen wieder zwei Übergangsjacken an. Alles bereits geplant und vorhanden – ich wollte die Jacken sowieso nähen, da kann ich die auch für den Herbstkind Sew Along 2017 nähen. Wer meinen Blog etwas verfolgt, weiß, was kommt – der Rest lässt sich eben überraschen!

Eure Charla

Verlinkt bei Klararabella Herbstkind Sew Along 2017 – Ich bin dabei

„Kleine Madame“ von Fadenterror

Nachdem ich festgestellt hatte, dass meine Tochter nun doch gerne Kleider trägt, kam mir der Probenähaufruf von Nicole von Fadenterror gerade recht. Ein langes weites Kleid, schön verspielt, die „kleine Madame“. Mit Mittelteil und Seitenteilen, so dass man schön Stoffe kombinieren kann.

Kaum in der Probenähgruppe drin war ich überrumpelt: so viel Getüddel und Geschnörkel und Verzierungen! Wahnsinn! Eine schöner als die andere. Hier Rüschen, dort eine Spitzenborte, dort gleich zwei übereinander. Toll! Und ich mittendrin…ich, die jeden Saum einfach umnäht und fertig. Hhm, ob ich auch etwas Tüddelei wagen sollte? Nicht einfach nur einen einfachen Saum?

Die „kleine Madame“ ist an sich schon außergewöhnlich, an den Seiten gerafft und ist dadurch sehr weit ausgestellt. Schön zum Drehen. Die Länge habe ich hier exakt nach Schnittmuster genäht, aber wenn man noch etwas dazu gibt und unten ein breites Spitzenband annäht hat man ein wadenlanges, richtig pompöses Kleid.

Das Kleid kann mit unterschiedlichen Ärmeln genäht werden: Kurzarm, Langarm, Puffärmel oder Flatterärmel.

Nun, Puffärmel kommen bei uns nicht in Frage, das würde meine Tochter nicht anziehen. Lange Ärmel für ein Sommerkleid auch nicht. Also vielleicht doch die Flatterärmel? Habe ich noch nie gemacht… Nein, bleiben wir mal bei den normalen kurzen Ärmeln. Die gefallen mir von der Länge und Weite sehr gut.

Aber etwas „Verschnörkelung“ habe ich trotzdem mit eingebaut: eine glänzende Paspel zwischen Seiten- und Mittelteil! Ist zwar jetzt nicht soooo viel, aber aller Anfang ist schwer 🙂 .

Hier der Link zum EBook „Kleine Madame“ von Nicole von Fadenterror.

Eure Charla

Verlinkt bei Kiddikram August 2017 und Made4Girls August 2017

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Collegejacke zur Geburt

In der Hoffnung, dass einige Leute diesen Beitrag nicht sofort lesen. 🙂 Aber ich bin so hin und weg von diesem süßen Teil, das muss ich gleich posten.

Diesmal zeige ich Euch nämlich eine Mini-Version der Collegejacke „Herzblatt“ von Fred von Soho. Ich liebe dieses Schnittmuster.

Egal ob für Damen – da habe ich im Dezember für meine beste Freundin diese Jacke genäht – oder die Kids Variante. Ich habe jeweils zum Geburtstag meiner beiden Patenkindern diese und diese Jacke mit deren Anfangsbuchstaben vorne und dem jeweiligen Geburtsjahr hinten drauf genäht. Und beide Jacken sind wahnsinnig gut angekommen. Ich habe noch ein drittes Patenkind, dass diese Jacke auch bekommen wird. Und deren kleine Schwester dann auch, sonst ist das ja ungerecht. Und meine Kids wollen die ja auch …

Aber hier erst einmal eine Mini Variante.

Die kleine „S“ ist Ende Januar zur Welt gekommen. Bereits da hatte ich die Collegejacke als Geschenk im Auge – im Dezember nähte ich ja die erste für meine Freundin. Das Problem: das Schnittmuster der Collegejacke fängt erst bei Größe 68 an. Also hieß es warten bis die kleine Maus größer ist. Und dann kam die heiße Zeit – da dachte ich mir: „Jetzt mit so einer warmen Collegejacke an zu kommen ist ja auch doof!“ Also wollte ich bis Herbst warten.

Nun telefonierte ich aber mit einer Freundin, der „Oma“ der kleinen „S“, und verabredete mich mit ihr für 6 Tage später. „Ja, ihr könnt gerne vorbei kommen, aber abends ist Party von meinem Sohn und meine Tochter kommt mit Familie!“ – „Oh, toll, dann sehe ich die auch mal wieder.“ Abgemacht, Hörer aufgelegt – und gleich einen Schreck gekriegt! Dann muss die Jacke ja fertig sein! Wenn ich die Familie jetzt zum ersten Mal nach der Geburt sehe brauche ich das Geschenk! Und jetzt wird das Wetter wieder besser, die Hecke muss geschnitten werden, Auto zur Werkstatt, großes Kind muss bespaßt (Schuuulferien! Laaangweilig!) und kleines aus dem Kindergarten verabschiedet werden. Arzttermine regeln, Papierkram erledigen, den Rock für die Freundin zu Ende nähen (deswegen will ich sie ja besuchen, aber dazu mehr in einem anderen Post).

Also gut: Montag früh von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr hatte ich Zeit! Ran an die Arbeit. In der Zeit schaffte ich, das Schnittmuster der Jacke auszuschneiden – in Größe 74 schon, obwohl 68 ausreichen müsste. Ich verwendete hier aber den Strickstoff von meinem Karl und Baumwollfleece für die Ärmel (Reste von dieser Weste). Beides etwas dickere Stoffe. Ich schaffte es, die komplette Jacke zu zu schneiden, die Zahlen und die Buchstaben aus zu schneiden und bereits aufbügeln. Auch schaffte ich, die Belege und die Knopfleisten mit Vlieseline zu hinterlegen. Dann kam der Besuch für diesen Tag. Abends kurz die Applikationen fertig stellen und dann ab ins Bett.

Heute dann allerlei Alltagszeug erledigt, aufgeräumt, Wäsche, Arzttermin geregelt, Oma besucht, einkaufen, nachmittags Freund von Sohn zu Besuch – aber abends dann: Jacke zu Ende genäht.

Ich war die ganze Zeit hin und weg wegen der Größe. Bereits beim Zuschnitt des Schnittmusters „Ach wie süß, ist das klein!“, „Da kann ich ja richtige Reste verwerten!“, „Da reicht ja dieser kleine Schnipsel“ – und dann die fertige Jacke! So süß! So klein! Hoffentlich nicht zu klein! Schnell noch mal an der Babypuppe anpassen – nein, viel zu groß und Babypuppe hat Größe 62. Also müsste alles gut sein.

Die Jacke hat diesmal keine Paspeltaschen – die braucht ein Baby nicht, finde ich. Auch den Aufhänger habe ich weg gelassen – Babyjacken faltet man und hängt die nicht an einen Haken. Könnte auch stören beim Liegen.

Die Jacke wird leider falsch rum geknöpft.- wie eine Jungenjacke – aber das hat zwei Gründe: 1. das „S“ habe ich ein paar Millimeter zu weit links appliziert, da hätte die Knopfleiste fast den Buchstaben berührt und das sah nicht schön aus. Und 2. hat sich die jetzt unten liegende Seite etwas verzogen. So sieht man das jetzt nicht, das konnte ich gut weg schummeln. Aber wenn die Seite oben gelegen hätte, wäre es aufgefallen.

Eure Charla, die ganz hin und weg ist von dieser Mini-Collegejacke.

Verlinkt bei Made4Girls Juli 2017, HoT #107, Creadienstag #286 und Kiddikram Juli 2017

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Geburtstagsshirt: aus „5“ mach „6“

Sohn ist gestern 6 Jahre alt geworden. Der erste Teil von Geburtstag feiern ist vorbei. Gestern mit Omas, Opa, Patentante mit Lebensgefährten und Freundin der Familie. Erdbeerkuchen, Erdbeeren mit Sahne – frisch vom Markt – mjam, lecker. Aber meinem Sohn dauerte das natürlich alles viel zu lange!

„Mama, wann kann ich weiter Geschenke auspacken?“

Das größte durfte er gleich am Anfang auspacken, aber dann erst einmal Kuchen essen. Na gut, ist auch langweilig für einen 6-jährigen, wenn daneben auf dem Geschenkewagen die Geschenke liegen. „Okay, pack noch eins aus!“ – ich wusste, dass es das nächst größte sein wird: zwei kleine, zusammenfaltbare Fußballtore. Meine Strategie ging aus: er nahm natürlich das zweit größte und schwupps, war er draußen beim Aufbauen und Fußballspielen. Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.

Natürlich hielt es nicht so lange vor, aber wir Erwachsenen konnten ein bißchen in Ruhe quatschen und zu Ende essen. Danach wurde dann zu Ende ausgepackt. Er bestaunte doch tatsächlich jedes Geschenk eine Weile und guckte es sich an, bevor das nächste Päckchen gegriffen wurde. Zum Schluss baute er alles in eine Reihe auf und betrachtete freudestrahlend seine „Ausbeute“ :

Das erste Geschenk, das er gleich morgens bekommen hatte, hatte er gleich angezogen. Das obligatorische Geburtstagsshirt. Eigentlich wollte ich ihm ja auch eine Collegejacke zum Geburtstag schenken – so ähnlich wie diese hier von meinem Patenssohn. Aber irgendwie wusste ich die ganze Zeit nicht, wie ich es dann begründen sollte, dass die Schwester eine ähnliche Jacke „einfach so“ bekäme. Natürlich möchte ich für sie auch eine dieser Jacken nähen – aber es ist eine Übergangsjacke, keine Winterjacke. Und Tochter hat im Dezember Geburtstag… Also bekäme sie die Jacke Anfang Herbst einfach so? Ne, das geht nicht. Also warte ich mit der Jacke für meinen Sohn auch noch bis Anfang Herbst und dann kriegen beide die Jacke „einfach so“. Aber diese ganzen Überlegungen haben mich so beschäftigt, dass ich gar nicht daran gedacht habe, ein „Ersatzgeburtstagsshirt“ zu nähen.

Am Tag vor seinem Geburtstag zog ich das Geburtstagsshirt vom letzten Jahr heraus: der letzte Tag, an dem er es anziehen kann. Oh, es passt ja noch richtig gut!

Also in einer Spontanaktion in der Nacht: aus „5“ mach „6“.

Einfach die 6 in größer ausgedruckt und drüber appliziert. Ich musste die 6 ein bißchen arg dick machen und ein klein wenig schräg aufnähen, sonst hätte immer irgendwo ein Stück der 5 heraus geguckt: entweder oben links, oben rechts oder beim Kreis. Jetzt ist die 6 zwar riesig, aber das T-Shirt wird so für eine Weile noch seinen Zweck erfüllen.

Und ich stand dann nicht ganz ohne da. 🙂

Eure Charla

Verlinkt bei made4boys Juni 2017 und upcycling Linkparty Juni 2017

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Geburtstags-Collegejacke Nr. 2

14.06.2017 (durfte ich noch nicht veröffentlichen – Überraschung)
Die Collegejacke für meine Nichte zu ihrem Geburtstag kam so gut an, dass ich gleich die Bestellungen meiner eigenen Kinder bekam. „Genauso eine möchten wir auch haben!“

Vorne der Anfangsbuchstabe:

Hinten das Geburtsjahr:

Zuerst wollte ich meinen Kids einfach so eine nähen, ohne Geburtstag – nun habe ich es aber lange genug heraus gezögert (irgendwie kamen andere Sachen, die genäht werden mussten dazwischen), dass in zwei Wochen der Geburstag für meinen Sohn ansteht. 6 Jahre wird er alt. Uff, wie die Zeit vergeht. Ich druckte also abends das Schnittmuster neu aus, damit ich am nächsten Tag in Größe 134 (oder 128? Ich bin so unschlüssig) für meinen Sohn zuschneiden konnte, als ich später mit einer Freundin telefonierte.

Im Laufe des Gespräches fiel der Satz „sie (meine Patentochter) hat ja am Sonntag Geburtstag…“ … rata rata rata … „Sonntag??? Aber die hat doch erst im Juli“… rata rata rata … „ich dachte doch die ganze Zeit, ich hab noch Zeit“ … rata rata rata … ich hatte mich bei meiner anderen Freundin auch schon gewundert, als sie fragte, ob ich einen Geschenkewunsch für ihren Sohn (auch mein Patenkind) haben möchte… „die ist aber früh dran“ dachte ich mir … rata rata rata … (die beiden Kids sind kurz hinter einander geboren worden) … rata rata rata … oh Mist: in einem Monat hat die Tochter von einer dritten Freundin Geburtstag – und nicht die ersten beiden. Ich habe alles total durcheinander gebracht!!!

Also: Geburtstag Nr. 1 in vier Tagen (Patentochter), Geburstag Nr. 2 in einer Woche (Patensohn), Geburstag Nr. 3 in 12 Tagen (mein Sohn), Geburtstag Nr. 4 in ca. 3 Wochen (Schwester von Patentochter) und Geburtstag Nr. 5 Ende Juli (Tochter von dritter Freundin).

Tja, was tun? In vier Tagen – nein, eigentlich in zwei Tagen, weil das Päckchen ja noch zur Post muss – schaffe ich keine Collegejacke. Ich hatte keinen Stoff, noch zwei Termine im Kalender und Sommerfest von Tochter auf dem Programm. Keine Chance. Gott sei Dank ist erst nach dem Sommer Anfang September eine große Party für Patentochter und deren Schwester geplant – da bekommen die dann ihre Jacken geschenkt. Da hab ich ja noch Zeit. Also habe ich „normale“, nicht selbstgemachte Geschenke gekauft und ab zur Post.

Aber: Collegejacke für Patensohn, der in einer Woche Geburtstag hat, das konnte ich noch schaffen. Also: zack zack, nicht lange fackeln, ran an die Maschine. Ausgedruckt hatte ich ja schon alles. Statt Größe 134 schnitt ich also Größe 146 aus. Ich verwendete den Stoff – royalblauen Baumwoll-Fleece –  den ich für meinen Sohn geplant hatte. Reicht noch für seine Jacke – an den Armen (melierter Sommersweat in grau) zwar ganz knapp, aber es reicht.

Und los gings. Und siehe da: ich schaffte doch die Jacke an zwei Tagen. Und sie ging dann sogar zur gleichen Zeit in die Post wie das Päckchen an meine Patentochter … aber wenn ich unter Druck gestanden hätte, dass die Jacke jetzt unbedingt fertig werden müsste, hätte es bestimmt nicht alles so locker geklappt.

Das Schnitt ist natürlich wieder das Herzblatt von Fred von Soho. Inzwischen hab ich es raus, wie man die Taschen schön näht und das Applizieren klappt auch immer besser. Vielleicht habe ich etwas arg knappkantig genäht, aber nun gut.

Bei der Zahl hinten drauf habe ich zehnmal überlegt, ob das Geburtsjahr nun stimmt 🙂 🙂 🙂 .

Diese Jacke wird anders rum geknöpft als die für meine Nichte – das ist doch richtig so, oder? Ist doch bei Männer und Damenschnitten auch unterschiedlich? Damenblusen und Herrenhemden werden doch auch anders rum geknöpft, oder? Auch beim Hosenschlitz… Was nun richtig ist, weiß ich nicht, ich habe mich an die Fotos von Fred von Soho gehalten 🙂 .

22.06.2017
So: Geburtstag von Patensohn! Herzlichen Glückwunsch! Päckchen ausgepackt – Beitrag darf veröffentlicht werden.

24.06.2017
Tragefotos bekommen – super, jetzt gehts online.

Die Jacke passt perfekt – ich habe ja immer wegen der Ärmellänge Angst. Am Hals vielleicht etwas weit, aber mein Patensohn ist stolz wie Oskar an diesem Tag mit der Jacke rum gelaufen. Die sieht auch einfach cool aus!

Eure Charla

Verlinkt bei made4boys Juni 2017, LunaJu Kiddikram Juni 2017

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Cnidaria: interessantes Schnittmuster

Was meint ihr wohl? Was ist das für ein Schnittmuster, dass „Cnidaria“ heißt? Ich hatte überlegt, ob es irgendwie von „to knit“ = stricken herkommt. Vielleicht auf Norwegisch oder so. Aber was hätte das dann mit einem Schnittmuster zu tun, für ein Kleid, das genäht und nicht gestrickt wird?

Nein, ganz anders. „Cnidaria“ sind „Nesseltiere“, einfach gebaute, vielzellige Tiere die im Meer leben. Schirmquallen fallen da zum Beispiel drunter oder Seeanemonen. Das Schnittmuster ist aus der akutellen Ottobre 3/2017 und heißt so, weil dort das Thema „Underwater“ für drei Doppelseiten zur Präsentation von Mädchenklamotten gewählt wurde. Das dort gezeigte Kleid „Cnidaria“ ist aus bedruckten Baumwolljersey mit … Seeanemonen drauf. Fertig, mehr nicht. Es gibt zum Beispiel noch „Mermaids“ oder „Waves“.

Ob da der Schwan zu passt?

Ich hatte das Kleid zunächst überschlagen. Ein Drehkleid, weit geschnitten, mit hoch angesetzter Taille. Die Skizze daneben habe ich mir gar nicht angeschaut. Schöne Ärmel hat es auf jeden Fall:

Allerdings brauchte ich ein schönes Schnittmuster für ein Kleid für meine Tochter. Sie verfügt nun über drei Kleider: zwei „Federleicht“ (dies und dies) und ein „Lieblingskleid„. Und diese drei Kleider sind abwechselnd in der Wäsche. Zudem ist das Lieblingskleid mit den Wendepailletten aus Sommersweat mit langen Ärmeln. Zu warm für ein richtiges Sommerkleid. Mein Tochter liebt nun Kleider – das war mir vorher gar nicht so bekannt. Wozu Probenähen nicht gut sein kann: man lernt die Vorlieben der Kinder kennen. 🙂

Ich wußte, dass Wendepailletten gut ankommen werden – daher hatte ich gleich noch Paillettenstoff in schwarz – weiß gekauft. Total klasse!

Ich hatte auch schon den idealen Stoff dafür im Kopf – leider fand meine Tochter den nicht schön… Mhm… aber der wäre so cool!!! Ich beschloss einfach, den Stoff trotzdem zu kaufen. Wenn da die Wendepailletten da drauf sind, wird meine Tochter den Stoff dann auch mögen! Und tata – da isser: der LilleStoff „Du lieber Schwan“ designed by nähwahna, Jersey, GOTS-zeritifiziert.

Eigentlich hatte ich vor, ein einfaches Shirt daraus zu nähen und den Wendepailletten-Schwan drauf zu applizieren. Fertig. Aber dafür war das Motiv auf dem Stoff zu groß, der Pailletten-Schwan wäre untergegangen. Mhm, also ein anderes Schnittmuster. Für ein Kleid, weil meine Tochter ja jetzt Kleider liebt.

Und da bin ich dann wieder auf „Cnidaria“ gestoßen: zum einen, weil das Oberteil in einem gestreiften Design ist – genauso wie ich es nun vor hatte – zum anderen, weil die Taille so weit oben ist. da ist dann schön viel von dem Schwanenstoff zu sehen. Außerdem hat das Kleid etwas Besonderes, was ich gerne mal ausprobieren wollte.

Was das ist?

Das rechteckige Rockteil. Hier einmal ausgebreitet, die Seiten sind offene Schlitze (Zitat meiner Tochter dazu: „Mama, warum hast du da das Kleid nicht zugenäht?“):

Wenn es getragen wird, hängen die Seiten wie Zipfel runter:

Was mich etwas überrascht hat: es ist durch die Schlitze an den Seiten und der Kürze des Rockes absolut Klettergerüst geeignet. Beim Hochklettern stört es nicht:

Und beim Runterrutschen auch nicht:

Am Halsausschnitt hatte mir die Streifenversäuberung nicht gefallen – zu weit, zu wenig gedehnt. Dort habe ich nachträglich ein Bündchen dran gemacht.

Fazit zu dem Schnittmuster: hhm, tja, ich weiß nicht so genau. In der Breite hatte ich zunächst in Größe 128 zugeschnitten, weil ich gelesen hatte, dass es weit ausfällt. Durch einen Fehler beim Zuschneiden musste ich dann aber in der Breite noch einmal einen Zentimeter weg nehmen – also habe ich in der Breite nun vielleicht Größe 116 und in der Länge (also Länge vom Oberteil und Länge vom Rock) Größe 134. Meine Tochter ist 135 cm groß. Von der Breite geht es nun, aber in 134 wäre es viel zu breit gewesen. Der Halsauschnitt ist sehr weit. Die Ärmel finde ich süß und das mit den überhängenden Schulter sieht auch niedlich aus. Das Oberteil ist etwas zu kurz und die Länge des Rockes auch. Da die Schlitze an den Seiten offen sind, würde ich meine Tochter ohne Legging dadrunter nicht mit dem Kleid raus lassen. Also: ein interessanter Schnitt an den man sich erst einmal gewöhnen muss.

Fazit der Tochter allerdings: „Toll! Noch eins davon, bitte!“ 🙂

Inzwischen habe ich mich auch an das Schnittmuster gewöhnt und finde es niedlich. Ich werde ihr ihren Wunsch erfüllen, Stoff habe ich schon.

Eure Charla, die immer noch nicht fertig ist mit den Wendepailletten. Aber vielleicht kommt erst einmal was anderes an die Reihe, mal sehen.

Verlinkt bei Ich näh Bio-Linkparty #31, Bio: linkparty #20/17, LilleLiebLinks #21/17, Made4Girls Mai 2017
Schnittmuster Legging: „Lilly“ von Pattydoo
Stoff: „Du lieber Schwan“ und Ringeljersey schwarz weiß, beide Lillestoff

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