Herbstkind Sew Along 2016 – Feinschliff am Tochtermantel

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Nachdem der Schreck am Kindheitshelden behoben und überstanden war (siehe diesen Beitrag), konnte ich mich getrost an den Tochtermantel setzen, meinem zweiten Projekt bei nemadas Herbstkind Sew Along 2016. Tochter wollte jetzt auch unbedingt eine Kindheitsheldenjacke haben, da muss ich ihr jetzt schnell etwas präsentieren, was auch total toll aussieht. „Du bekommst einen total tollen Mädchenmantel mit Kuschelfell. Und vielen bunten Blumen drauf gestickt. Eigentlich wollte dein Bruder diesen Kuschelfell haben, aber den kriegst jetzt nur du!“ Tochter: „Will aber auch eine Maske.“ Sohn: „Will das Kuschelfell nicht mehr!“ Grummel Grummel.😦

Nicht verzagen, trotzdem anfangen. Als Schnittmuster habe ich mir ja den Strickmantel Querida von Farbenmix ausgesucht. Zunächst musste ich rausfinden, wieviel Stoff ich wo dazu nehmen muss, weil ich die Kuschelseite ja nach außen umklappen wollte. Dachte anfangs, dass das so im Schnittmuster auch vorgesehen war, aber dem war nicht so. Aber es gibt dazu eine Kurzanleitung bei Farbenmix, der ich dann, nach etwas rum überlegen, auch folgen konnte. Wegen der Belege habe ich es mir etwas schwer getan – nun habe ich sie einfach weggelassen🙂 .

Und dann ging es los. Nach dem Zuschneiden und vor dem Zusammennähen mussten erstmal die Blumen drauf gestickt werden.

Also fing ich an einem Vormittag mit den Taschen an:

Und nachmittags ging es weiter:

Und abends wurde zur Abwechslung mal gestickt:

Und nachts habe ich dann Schnabelinas Mandala groß auf den Rücken gestickt.

Und dann bin ich ins Bett gegangen. War müde vom Zugucken wie meine Stickmaschine arbeitete🙂 . Es hat aber total Spaß gemacht, die Motive und die Farben auszuwählen, zu gucken wo genau welche Blume hin kommt und welches Webband dazu passt.

Zwei Tage später ging es weiter mit der Stickerei auf dem Rücken:

Und die auf den Ärmeln fehlte noch:

Wenn schon denn schon. Es sind ein paar mehr Blumen geworden als ich anfangs geplant hatte…🙂 .

Und damit es noch bunter wird, kommen noch ein paar Webbänder dazu. Soll ich nur das pinke Mandala-Band nehmen oder auch das türkise dazu? Und das andere pinke Band auch noch? Oder ist das zuviel?

img_20160916_075043Jetzt muss noch alles zusammen genäht werden, mit Webband verziert und fertig ist der Mantel. Ach nee, die Knöpfe noch dran, das ist noch so eine Zitterpartie, daran denke ich jetzt noch gar nicht.

Eure Charla, die es, glaube ich, geschafft hat, ihre Tochter davon zu überzeugen, dass ihr Mantel viel toller ist als eine Superheldinnenjacke

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Herbstkind Sew Along 2016 – Feinschliff am Kindheitshelden

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Zwei Wochen ist es schon wieder her seid dem letzten Herbstkind Sew Along 2016-Termin von nemada. Und die zwei Wochen haben Nerven gekostet.

Danke schön für eure vielen lieben Kommentare zu der Kindheitsheld-Jacke. Ich war während des Nähens genauso gespannt auf das Endergebnis wie ihr. Jetzt geht es um den Feinschliff, kurz vorm Ende. Wie weit sind wir?

Bei mir kam: die große Enttäuschung!!!
Jacke war zu klein!!😦 Waahh, wie konnte das passieren???

Ich hatte meinen Sohn genau vermessen: Größe 128 scheint gut zu sein. Ich habe ihm die alte Softsheljacke von der großen Schwester vom letzten Jahr in Größe 128 angezogen: war groß genug für Pulli drunter, aber eigentlich zu groß. Also genau richtig🙂 . Ich hatte die ausgeschnittenen Schnittteile auf die alte Jacke gelegt: ja, sieht gut aus, ungefähr genauso groß, müsste alles passen. Der Kindheitsheld-Jackenschnitt ist für mit Futter ausgelegt, das ich weg gelassen habe. Somit hätte die Jacke auch eigentlich zu groß sein müssen. Also müsste doch alles gut sein!

Aber!!

  1. Die Ärmel waren recht eng, was aber noch okay war. Aber unter den Achseln war die Jacke eindeutig zu knapp und ein Sweatshirt hätte kaum drunter gepasst.
  2. Vorne klaffte die Jacke ca. 4 cm auseinander, noch bevor ich einen Reißverschluss eingenäht hatte. Wenn ich so wie sie war, den Reißverschluss eingenäht hätte, wäre die Jacke viel zu eng geworden.

Große Enttäuschung! Wie konnte das sein?

Ich habe lange rumüberlegt, wo mein Fehler lag. Habe mir die Designbeispiele nochmal angeguckt. Und da fiel mir dann auch auf, dass die Ärmel recht eng sind. Und eben für dehnbare Stoffe ausgelegt sind. Da ist es nicht schlimm, wenn man einen engen Ärmel hat. Bei Softshell schon! In der Anleitung steht auch extra drin: „Für nicht elastische Stoffe lege ich nicht meine Hand ins Feuer!“🙂

Tja, so etwas sollte man Ernst nehmen! Ich dachte bisher, ich kann jeden Jackenschnitt aus Softshell nähen, vielleicht eine Nummer größer, aber warum nicht? Das Problem mit der doppelten Stofflage beim Saumabschluss und am Armbündchen habe ich ihm letzten Beitrag zum Herbstkind Sew Along schon geschrieben. Das war Grund Nr. 1 diese Jacke nicht aus Softshell zu nähen.

Grund Nr. 2 diese Jacke nicht aus Softshell zu nähen habe ich oben beschrieben: die Ärmel sind zu eng.

Warum mir dann vorne allerdings ganze 4 cm fehlten weiß ich nicht! Auch einfach aus dem Grund weil Softshell nicht dehnbar ist?

Nun gut, Lösung suchen, Lösung gefunden: Seitennähte und Unterseite der Ärmel wieder aufgetrennt und einen 4,5 cm breiten roten Softshellstreifen komplett von Ärmelbündchen bis runter zum Bund eingesetzt:

img_20160909_153648Am Saum 4,5 cm, zum Ärmelsaum hin etwas schmaler:

img_20160909_153709Das Ganze ging natürlich nicht alles so ganz einfach. Die Seitennaht und die Naht unten an den Ärmeln aufzutrennen war natürlich kein Problem. Einen 4,5 cm breiten roten Softshellstreifen einzunähen auch nicht. Aber bis wohin? An den Armen und am Saum sollte doch die Zackenlinie dran kommen… mhm…

Am Saum habe ich einfach den 4,5 cm breiten Streifen komplett bis unten hin dazwischen gesetzt, fertig (die Druckknöpfe jetzt mal nicht betrachten, das wird noch Deko):.

Aber am Ärmelsaum? Mhm… Die „Bündchen“ hatte ich ja aus silber und hellblau schon fertig und zusammengenäht. Die sind ja jetzt auch zu schmal… mhm… nun gut, die sahen ja sowieso doof aus. Die Zackenlinienbündchen neu machen und dabei weiter machen? Das wird dann zu weit sein … mhm…

Und dann keimte eine Idee auf, auf die ich durch den Beitrag von Zwirbeldesign hier beim Herbstkind Sew Along 2016 gestoßen bin. Das zweite Mal, dass ich hier tolle Anregungen bekommen habe. Toll, danke schön an alle, die mitmachen und so fleißig kommentieren – bei allen.

Ein innenliegendes Bündchen! Aus richtigen Bündchenstoff in angenehmer Weite. Dann ist der Ärmel am Arm schön weit und unten an der Hand schön eng und aus kuscheligem Stoff. Aber das Bündchen wird nass, die Vorteile von Softshell habe ich dann nicht mehr…mhm…  Also kommt kurzerhand ein roter Softshell-Abschluss in der Breite des Ärmels dadrüber. Vorher habe ich alles begradigt, mit den Zacken wäre mir das zu kompliziert geworden. So sieht das ganze nun aus:

Und hochgeklappt:

Ich habs geschafft! Ein innenliegendes Bündchen ohne Futter in den Armen.

Uff, das war alles ganz schön mühselig! Es hat auch einige Tage gedauert, bis ich mit allem angefangen hatte, Gedanken gemacht hin, Gedanken gemacht her… aber das Ergebnis ist nun gut!

Jacke passt! Gott sei Dank.🙂

Eure Charla, die die Tochterjacke in einem extra Beitrag vorstellt

P. S.: Danke für den Hinweis, dass ich die Blitze aus der Reflektorfolie doch lieber annähen sollte. Sie fingen schon an, sich abzulösen … vielleicht vertragen sich Softshell und Reflektorfolie zum Bügeln doch nicht so gut😦 Und da ich die Ärmel ja nochmal auftrennen musste, war das ja dann kein Problem🙂 . Also hatte das Ganze dann noch einen Zusatznutzen.

Verlinkt bei nemada

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Herbstkind Sew Along 2016 – Einblick

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Einblick im Herbstkind Sew Along 2016 von nemada. Wie weit bin ich? Habe ich schon angefangen?

Für meinen Sohn nähe ich jetzt die Jacke Kindheitsheld von Killertasche. Er wird die Jacke lieben, ich habe ihm schon gezeigt, wie sie aussehen wird. Sohn quengelt die ganze Zeit: „Mama, wann fängst du mit meiner Jacke an?“, „Mama, wann ist die Jacke fertig?“, „Mama, wann nähst du endlich weiter?“ Und dann: „Kann ich damit wirklich fliegen?“ („…wie Superman? …  ich hab doch nen Umhang?“). ???🙂

Das Schnittmuster war schnell ausgeschnitten, Reflektorband und ein großes Stück reflektierendes Material zum Aufbügeln ist gestern gekommen. Wurde gleich aufgebügelt:

Webband für die Deko war vorhanden:

Reißverschluss war ebenfalls da, ebenso Stoff für die Innenkapuze (hellblauer Nickystoff aus meinem Stoffüberraschungspaket🙂 ) und für den Reißverschlussbeleg. Ich musste außer dem Reflektorband und der -folie nichts kaufen. Das nenne ich mal Resteverwertung.

Dann ging es ans Stoff zuschneiden. Mit diesen Schritt hatte ich erst nach mehreren Tagen angefangen, er wollte genau geplant sein. Ich hatte ja von allen drei Softshell-Stoffen (Sterne, rot, türkis) nur wenig da, ich musste mir also ganz genau sicher sein, welches Schnittmusterteil ich in welchem Stoff ausschneide. Seitenteile mit Sternen, Mittelteile mit Sternen? Wo kommt der silberne dünne Stoff vom Astronautenanzug hin? Nur am Umgang ist ja doof … der muss aber hinterlegt werden, sonst ist der zu dünn. Dieser Schritt ist erledigt:

Jeder Fitzel Stoff von dem türkisen und dem SterneSoftshell ist verbraucht🙂

Ein Problem ganz anderer Art gab es noch bei der Jacke: sie ist nicht für Softshell ausgelegt. Kein Problem, dachte ich anfangs, jede Jacke kann man auch aus Softshell machen. Aber der ZickZackstreifen an den Ärmeln und unten am Jackenrand wird doppelt gelegt wie Bündchen. Aber Softshell doppelt legen ist zuviel des Guten. Also habe ich am Jackensaum statt den Stoff im Bruch zu legen und zu zuschneiden einfach 2 cm dran gegeben und abgeschnitten. Wird später einfach umgelegt, festgenäht und fertig.

Bei den Armabschluss habe ich den Stoff dann aber doch zweilagig gemacht: statt einmal Softshell doppelt gelegt habe ich hier einmal den silbernen Stoff und einmal den hellblauen Nickystoff (Futterstoff der Kapuze) genommen.

Da unten am Ärmel die Hand schon sein wird (der Ärmel ist recht lang) stelle ich mir das schön kuschelig vor, wenn da die Haut mit dem Nicky in Berührung kommt. War allerdings sehr schwierig beim Zusammennähen. Sehr rutschig. Sieht jetzt nicht so ganz toll aus, aber nun ja.

Nun liegen also beide Ärmel, Vorderteil, Rückenteil, die Zackenteile und beide Kapuzen verziert und gesäumt (wegen der Optik, ich glaube, man muss Softshell nicht säumen, oder?) vor mir rum und warten noch darauf zusammen genäht zu werden. Ich zögere etwas: Reißverschluss!!😦

Eure Charla, die sich guten Mutes ans Werk machen wird

P.S. Für meine Tochter schwebt mir ja eine lange Jacke aus einem Lammfell-Imitat vor. Aber mit Kapuze, weshalb ich nun von meinem eigentlichen Schnitt aus der Ottobre, den ich ihm letzten Beitrag genannt habe, abgekommen bin. Kurzfristig dachte ich über den Dufflecoat-Schnitt von nemada nach, aber der ist auch nicht so ganz das, was ich mir vorgestellt habe. Ganz schön blöd, wenn man genau weiß, wie es am Ende aussehen soll. Und dann, durch Zufall, bin ich bei Farbenmix fündig geworden: der Strickmantel Querida. Mit Kapuze und das Umklappen des Stoffs an den Enden, den Ärmeln und den Taschen ist im Schnittmuster schon vorgesehen. Genauso wie der Mantel auf den ersten beiden Fotos, so will ich es haben! Perfekt. Das Schnittmuster ist schon angekommen, Knöpfe habe ich gestern gekauft:

img_20160907_101029Zu Schnabelinas Mandala Stickdatei habe ich eine passende Stickdatei für die anderen Verzierungen gestern gekauft und passendes Webband ist auf dem Weg zu mir. Wenn die Kindheitsheldenjacke fertig ist, gehts mit dem Mantel los. Ich kann nicht zwei Sachen parallel nähen …🙂

Freue mich schon aufs Sticken. Frage: direkt auf den Stoff? Oder lieber die ganze Stickerei später applizieren? Wäre ’ne Mordsarbeit…

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H54F – Rückblick KW 35/2016

H54FZum ersten Mal seit langer Zeit wieder einmal ein Eintrag zu H54F – High five for friday. Innehalten und kurz nachdenken, was für wundervolle schöne Momente in der vergangenen Woche passiert sind und die man erleben durfte.

Und diese Woche habe ich mehrmals innegehalten. Warum auch immer so gehäuft. Oder warum auch immer mir das so oft aufgefallen ist. Vielleicht weil ich nun ein Jahr älter bin. Vielleicht weil ich mit 45 Jahren langsam „alt“ bin.🙂

Vielleicht habe ich deswegen in der letzten Woche abends, nachdem die Kinder im Bett eingeschlafen waren, mich zweimal daneben gestellt und gesetzt und sie beim Schlafen beobachtet? Und dabei kam mindestens einer dieser tollen Momente:

  1. Sie sehen so unterschiedlich aus! Mein Sohn kommt nach mir, meine Tochter nach meinem Mann. Eine ganz andere Kopfform, ganz andere Nasenform. Tochter mit blauen Augen, Sohn mit braunen (okay, die Augenfarbe habe ich beim Schlafenbeobachten nicht gesehen, aber die weiß ich ja nun mal🙂 ). Die Münder sind ähnlich und die Augenform auch. Beide Kinder haben schöne große Augen. Tochter hat meine recht dünnen Haare geerbt, Sohn die dicken vom Papa – sie wird es mir später ewig vorhalten, genauso wie ich mich geärgert habe, dass ich die dünnen Haare von meiner Mutter geerbt bekommen habe. Aber ich musste richtig seufzen, als ich mir sie so anschaute: das sind meine Kinder! Und schon so groß! 5 und 7 Jahre alt.
  2. Das gleiche Seufzen kam in der letzten Woche auch von mir, als ich sie morgens wach machte – auch wenn ich dann oft genervt bin, weil morgens alles genau durchgetaktet ist. Aber diesmal war’s irgendwie anders. Das Wachmachen morgens läuft immer gleich: ich streichel sie und gebe ihnen einen Knutscher. Mein Sohn dreht sich dann immer um. Sucht die Decke, die immer sonstwo liegt. Deckt sich zu. Ich streichel ihn wieder und kraule ihm den Rücken. Er fängt an sich die Augen zu reiben. Und dieses „Augen reiben“ ist soo niedlich! Und das „nach der Decke suchen“ auch. Wenn er sie nicht ertasten kann, nimmt er eben das was da liegt zum Zudecken: ein Kopfkissen, mein Schlaf-T-Shirt, ein riesiges Kuscheltier… Einfach nur süß.
  3. Die nächste Situation zum Innehalten: wieder mit meinem Sohn. Hätte ich nicht diese Kinder, würde ich so etwas gar nicht erleben. Während der Situation war ich nur genervt und am Motzen, aber sofort danach musste ich schmunzeln. Sein erstes Fußballtraining! Heiß erseht und endlich hat es geklappt. Ein Kumpel aus dem Kindergarten ist auch dort, ihn haben wir dann auf dem Parkplatz auch getroffen. Alles gut. Ich dachte mir: Sohn hat Kumpel dabei, dann traut er sich mitzuspielen. Pustekuchen! Sohn will erstmal nur zugucken. Klammert sich an Mamas Bein, als ich mit dem Trainer rede. Will die Hand nicht los lassen. Grmpf. Sonst ist er immer so cool und hat ’ne freche Klappe. Aber wenn’s drauf ankommt? Na gut, also erstmal zugucken. Wir setzen uns an den Rand auf die Wiese, Sohn zwischen meine Beine. Guckt in die Tasche. Findet Brezeln. Mampft Brezeln. Kugelt sich im Gras rum, anstatt zu zu gucken. Quengelt rum, wie lange das denn noch dauert. Mama motzt: „Guck doch wenigsten zu!“ Dann ist das Training zu Ende. Und was macht Sohn??? Flitzt zu seinem Kumpel. Rennt über das Fußballfeld. Findet zwei Bälle und schießt die ins Tor. Albert mit Kumpel rum. Dreht total auf! Warum bitte macht er das nicht beim Training, statt danach?? Im Auto besprechen wir das alles und er verspricht mir, nächste Woche mit zu spielen. Bin ja mal gespannt. Hier ein Fußballfoto bei uns im Garten, voll in Action:
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  4. Die vierte Situation ist mit meiner Tochter bei den Mathehausaufgaben. Sie haben „magische Dreiecke“ auf. Ein gleichschenkliges Dreieck, bestehend aus jeweils vier Kugeln, in die Zahlen von 0 bis 20 eingetragen werden sollen. Addition: jede Seite muss immer 20 ergeben. Manche Zahlen sind vorgegeben, im linken Dreieck unten zum Beispiel die „17“. Meine Tochter quält sich durch die ersten Dreiecke, rechnet alle problemlos. Mal mit mehr quengeln, mal mit erstaunlich wenig. Dann das letzte Dreieck: alle Kugeln sind leer, sie dürfen Zahlen eintragen wie sie wollen, solange jede Seite 20 ergibt. Ich beobachte meine Tochter. Sie guckt das Dreieck an. Guckt mich an. Fängt an zu Grinsen von einem Ohr bis zum anderen. Fängt an zu schreiben: zweimal „20“ und in die restlichen Kugeln „0“! Und freut sich tierisch, dass sie auf diese tolle Lösung gekommen ist. Und ich? Ich freute mich auch einfach nur. Meine Tochter!
  5. Die letzte Situation nicht mit meinen Kindern, sondern mit meinem Patenkind, der ich das Pony Palomina zum Geburtstag geschenkt habe. Meine Freundin sagte mir, Tochter habe ganz freudig vor ihrem Geschenketisch gestanden, das Pony angeschaut und geseufzt, wie toll das sei und genauso habe sie es sich gewünscht. Und sie hätte ja nicht damit gerechnet, weil doch meine Nähmaschine kaputt war. Ich musste dann auch seufzen.🙂 So leicht geht es, jemanden glücklich zu machen. Als die Party zu Ende war kam Patenkind zu mir „Meine Freundinnen überlegen sich noch, welchen Stoff sie haben wollen und dann melden sie sich bei dir, okay?“🙂 Abends seien beide Kinder mit ihrem neuen Kuscheltieren im Arm eingeschlafen. Noch einmal seufz.

Eure Charla, die noch unendlich mehr solcher „Seufz-Momente“ aufschreiben könnte. Was ist nur los mit mir?

Verlinkt bei Pünktchen & Viktoria H54F

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Herbstkind Sew Along 2016 – noch mehr Ideen

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In meinem ersten Beitrag zum Herbstkind Sew Along 2016 heute vormittag habe ich euch meine Ideen für die Jacken bzw. die Weste für meine Kids schon vorgestellt.

Ich habe mich jetzt aber umentschlossen! Keine Weste für den Sohn!

Das hat mehrere Gründe:

  1. Die blauen Softshellreste, die ich von den Jacken aus dem letzten Jahr noch habe, reichen nicht für eine Collegejacke aus Softshell wie ich sie mir vorgestellt habe. Ich habe es heute mal überprüft. Ich wollte den neuen Stoff mit den Sternen als Ärmel nehmen, den blauen für vorne und hinten. Da ist aber zu wenig übrig, ich muss den roten auch noch dazu nehmen. Und da gibt eine Collegejacke nicht genug Unterteilungen her. Also fällt diese Idee für Projekt 3 flach.
  2. Ich kann mir meinen Sohn mit so einer Kuschelfellweste (Projekt 2), egal welches Schnittmuster, nicht wirklich vorstellen. Es wäre nur ein Kompromiss, eigentlich will er ja eine Jacke aus dem Kuschelfell, aber das reicht nicht. Und ob ihm der Kompromiss gefällt, bezweifel ich. Daher fällt die Idee einer Weste eigentlich flach.
  3. Aber der eigentliche Grund ist, dass ich den perfekten Schnitt für meinen Sohn gefunden habe: den Kindheitshelden von Killertasche! Ich habe heute bei dem Eintrag beim Herbstkind Sew Along 2016 von loh-la über diesen Schnitt zum ersten Mal gelesen und bin sofort neugierig geworden. So viele Unterteilungen in der Jacke, perfekt für meine Softshellreste. Dann habe ich mir das Schnittmuster angeschaut und war sofort begeistert: man kann einen Umhang hinten und eine Maske an die Kapuze anknüpfen und sofort hat man einen kleinen Superhelden zu Hause. Mein Sohn wird das lieben!! Er spielt gerade immer Ninja Ninjago mit Mundschutz, und seinen Astronautenanzug von Karneval liebt er auch. Superheld ist gut! Daher bin ich auch auf die Idee gekommen, die Reste von dem silbernen Stoff vom Astronautenanzug für den Umhang und die Kapuze mit zu verwenden. Hier sind also nun die gesammelten Stoffreste für die Kindheitshelden-Jacke für meinen Sohn:

Der wird cool darin aussehen! Ich bin begeistert – diese Begeisterung hat mir bei der Ideensammlung für die Weste irgendwie gefehlt.

Eure Charla, die nun also mit zwei tollen Projekten hier beim Herbstkind Sew Along 2016 an den Start gehen wird: einer 70er-Jahre-Wildleder-Imitat-Jacke für die Tochter und einer Kinderhelden-Jacken für den Sohn

Verlinkt bei nemada

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Herbstkind Sew Along 2016 – Startschuss und Ideensammlung

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Jetzt geht es los! Ich freu mich schon! Allerdings bin ich auch seeeehr gespannt, ob das alles so klappt, wie ich mir das vorstelle. Ich habe da so ein zwei drei Ideen im Kopf und noch nicht alle sind so ganz ausgereift.

Als erstes möchte ich für meine Tochter eine Jacke nach diesem Ottobre-Schnitt nähen (Ottobre 4/2016, Seite 5). Allerdings nicht mit so einem tollen Strickstoff, sondern mit diesem Lammfell-Imitat, schön kuschelig:

IMG_20160829_155815Ihr kennt den Stoff schon: von Hanna Hase, allerdings war da die Kuschelseite außen. Und bei Hanna Hase habe ich festgestellt, dass der Stoff sehr rutschig und schwierig zu vernähen ist. Ohoh – und jetzt will ich daraus eine ganze Jacke nähen? Naja, jetzt tausche ich ja die Seiten: Innen wird Außen – vielleicht lässt sich das besser nähen. Dann sieht die Jacke von außen ein bißchen aus wie Wildleder.

Die Ärmel und am Saum unten will ich alles ein bißchen länger machen und dann nach außen umklappen und festnähen, so dass man einen breiten Streifen Kuschelstoff sieht. Auch an den Taschen möchte ich das so machen. Und diese schöne Mandala-Stickerei von Schnabelina soll auf die Rückseite. Hat vielleicht jemand von euch eine Idee für passende kleine Stickereien für vorne oder für die Taschen? Ein bißchen Verzierung, Zierstiche und Webbänder hier und da und ich habe eine schöne 70er-Jahre-Jacke.🙂

Allerdings kommt jetzt die Schwierigkeit: die Jacke hat eigentlich nur einen runden Halsausschnitt, fertig, mehr nicht. Ich möchte aber einen schönen großen Kragen daran machen, so richtig zum reinkuscheln… Kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich das machen kann? Ich bin auf das Schnittmuster „Liivi“ gestoßen von FeeFee – so einen schönen großen Kragen möchte ich haben. Ob ich den irgendwie an das andere Schnittmuster aus der Ottobre dranbringen kann? Ich habe noch keine Erfahrung mit Schnittmuster variieren und kombinieren. Ich habe mich bisher immer brav an das gehalten, was da stand.🙂 Also: Hilfe!

Und damit wäre ich dann auch bei Projekt Nr. 2: mein Sohn möchte auch gerne etwas aus dem schönen Kuschelstoff haben. Er hat gleich auch eine Jacke bestellt – dafür wird der Stoff aber nicht reichen. Für eine Weste vielleicht schon. Daher habe ich mich auf die Suche nach einen schönem Westenschnitt gemacht und bin, wie gesagt, auf die Liivi-Weste gestoßen. Beim einmaligem Überfliegen der Anleitung bin ich mir zwar an einigen Stellen noch nicht so sicher, wie das gemeint ist, aber wird schon schief gehen. Hinten muss ich die Weste wohl etwas kürzen, und in der Taille etwas breiter machen, aber ansonsten sollte das möglich sein. Ich habe noch schöne Stickdateien von großen Salamandern – die müssten da eigentlich ganz gut drauf passen.

Zwischendurch habe ich überlegt, ob ich die JaWePu von Schnabelina als Weste nehme. Ich finde dort die Taschenlösung so schön. Und die Liivi mit dem großen Kragen ist vielleicht etwas zu sehr mädchenhaft? Aber das Schnittmuster der JaWePu  geht nur bis Größe 128 und das reicht nicht. Vielleicht zeichne ich das einfach ein bißchen größer? Hhm, ich weiß noch nicht. Was meint ihr? Ist die Liivi auch für Jungs?

Als dritte Westen-Alternative hätte ich noch die Weste Matz von ki-ba-doo im Angebot. Sie sieht etwas jungenhafter aus, finde ich. Am Hals vorne gefällt mir die Weste Matz ganz gut, so schön hochgeschlossen. Mit dem Kuschelstoff innen ist das bestimmt schön kuschelig.

Und dann hätte ich als Projekt 3 noch den Softshell-Stoff aus meinem Überraschungsstoffpaket. Und Softshelljacken finde ich toll… Kombiniert mit dem Softshell von den Jacken vom letzten Jahr im Stil einer Collegejacke – das schwebt mir noch so vor.

IMG_20160816_152044Als Schnittmuster kann ich hier den neuen Schnitt Mimo von Milchmonster nehmen, der liegt schon auf meiner Festplatte rum. Die Taschen würde ich dann allerdings wie in diesem tollen Tutorial von Claudi vom Blog Mamahoch2  ändern. Schon wieder würde ich mich nicht an den Originalschnitt halten. Tststs. Aber reicht der Stoff dafür? Da muss ich mal ganz genau messen…

Außerdem haben die Projekte 1 und 2 Vorrang, wie auch immer Projekt 2 aussehen wird.

Eure Charla, die wahrscheinlich ordentlich rumfluchen wird, wenn sie das Kuschelfell unter der Nähmaschine hat🙂 Der ist nicht nur rutschig, der flust außerdem wie sonstwas!

Verlinkt bei nemada

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Herbstkind Sew Along 2016 – Ich bin dabei

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Ich konnte es mir nicht verkneifen, bei Bea von nEmadA mal nachzuhaken, ob sie denn dieses Jahr auch wieder ein Herbstkind Sew Along ausrichtet. Ich will unbedingt wieder teilnehmen und habe auch schon zwei drei Ideen im Kopf. Ich bekam eine ganz liebe Email zurück – danke schön, liebe Bea, und danke fürs Ausrichten des vierten Herbstkind Sew Along.

Im letzten Jahr nähte ich gerade mal ein halbes Jahr, als ich auf den Herbstkind Sew Along 2015 durch Zufall stoß, dass ich zunächst dachte: Um Gottes Willen!! So schöne Jacken! Kann ich nicht!

Ich ließ ein paar Tage verstreichen, kam aber immer wieder darauf zurück. Warum nicht versuchen? Die Ebooks sind doch immer so perfekt beschrieben. Das schaffst Du! Und meine Kinder brauchten neue Herbstjacken, also gab ich mir einen Stoß und fing an. Und wenn ich was anfange möchte ich auch, dass es gut aussieht (wer nicht?).

Herausgekommen sind dann diese wunderschönen Softshelljacken: die Marienkäferjacke und die Piratenjacke, die sehr gute Dienste geleistet haben – beide konnten noch im Frühling getragen werden, aber nun sind sie doch zu kurz und eng. Leider.

IMG_20150923_074953Aber nun kann ich ja schöne neue Jacken zaubern! Ich freu mich schon.

Eure Charla

Verlinkt natürlich bei Bea von nEmadA

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Hanna Hase – schön kuschelig

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Kennt ihr das auch? Man möchte gerne mit etwas anfangen, aber etwas Schwieriges steht gleich ganz am Anfang, so dass man gar nicht erst beginnt. So war es bei mir und Hanna Hase! Ich hatte das Schnittmuster im letzten Jahr beim Kuschelfreunde-Sew-Along gewonnen und seitdem lag es auf meiner Festplatte rum. Dabei sind Hanna und Henry Hase von binenstich echt niedlich. Und ich hatte nur noch eine Woche Zeit, bis Hanna fertig sein muss: die kleine Tochter meiner Freundin bekommt Hanna jetzt Samstag zum Geburtstag.

Stoff hatte ich auch schon bestellt, Schnittmuster dann auch ausgedruckt und ausgeschnitten und dann: Pause!

Als erstes kommt nämlich das Gesicht dran: Zusammennähen und dann Auge, Nase, Mund. Draufsticken, applizieren, anstecken oder wie auch immer. Und wenn das Gesicht nicht stimmt ist so ein Kuscheltier gleich nur halb so viel wert, finde ich. Daher lag das Schnittmuster von Hanna Hase geschlagene drei Tage hier rum, bis es endlich weiter ging.

Als erstes die Nase: mit Vliesofix bebügeltes Jerseystück, aufbügeln, mit ZickZack-Stich applizieren. Etwas friemelig, und wie sieht dann die Appliziernaht aus bei so einem kleinem Stück?? Aber dann: Überraschung! Etwas zackelig, aber trotzdem sehr gut gelungen, ich bin zufrieden.

IMG_20160822_105110Und was passiert dann als nächstes??? Natürlich genau das, was ich befürchtet habe! Ich verhunze das Gesicht: Hanna Hase schielt (das Foto oben ist nach der Korrektur).

Grummel. Grummel. Ich hatte beide Gesichtshälten zusammen genäht und bin dabei um gut 5 mm verrutscht. Der Plüsch ist ganz schön rutschig und es ist das erste Mal, dass ich so einen Stoff vernähe. Auftrennen? Mhm, nee, ist nicht so schlimm, fällt nicht wirklich auf. Ich habe aber nicht dran gedacht, dass ich auf der Rückseite die Position der Augen schon eingezeichnet hatte. Und genau dort habe ich jeweils ein kleines Loch geschnitten und die Sicherheitsaugen festgesteckt. Nummer 1, umgedreht. Ja, sieht gut aus. Okay, Nummer 2 reinstecken, Kappe drauf, umdrehen. Mhm… irgendwas sieht komisch ein. Zuppel hier, zupptel dort, Zotteln zur Seite streicheln, mhm, es bleibt dabei: sieht komisch aus. Bis ich drauf gekommen bin, dass das eine Auge einfach 5 mm zu weit unten an der Nase ist, hat eine Weile gedauert. Scheibenkleister.

Und wie das so ist mit Sicherheitsaugen: die halten! Die sind bombenfest. Mir blieb nichts anderes übrig, als das eine Auge komplett durch den Stoff zu ziehen und wegzuschmeißen. Das Loch habe ich brav ordentlich zugenäht – dank der Zottel sieht man das nicht – und dann weiter oben ein neues Auge angebracht. Gott sei Dank hatte ich noch ein Paar (was ich nun mit einem einzelnen Auge machen soll, weiß ich noch nicht🙂 ).

Der Rest ging dann einfach, auch wenn der Zottelstoff beim Nähen sehr rutschig war und dadurch die Nähte nicht sehr präzise sind. Arme und Beine sind dadurch in sich verdreht. Durch den Zottelstoff fällt das aber alles nicht auf🙂 . Hier einmal Hanna Hase ganz nackig:

IMG_20160822_105123Und ein Foto vom Stumpelschwänzchen (das etwas schräg am Popo sitzt🙂 ), das fehlt bei den anderen Designbeispielen:

IMG_20160822_105208Und nun sitzt Hanna da allein auf weiter Flur und wartet auf ihr Kleidchen:

IMG_20160822_105336Aber dann, mitten in der Nacht, hatte ich ein Einsehen mit Hanna (ich muss ja nicht sagen, dass ich es tagsüber nicht mehr geschafft hatte🙂 ) und sie bekam ein wunderschönes Wendekleidchen. Einmal in dezenten Streifen:

IMG_20160822_224533Und einmal geblümt mit Schmetterlingen, ein feines Schleifchen um den Hals:

IMG_20160822_224726IMG_20160822_224735IMG_20160822_224749Eure Charla, die mal gespannt auf die Reaktion der beiden Geburtstagskinder ist (das Pony Palomina ist für das ältere Geschwisterkind, mein Patenkind)

Verlinkt bei creadienstag, HoT, DienstagsDinge und Kiddikram

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Ich komme nicht hinterher …

Tja, nun, ich melde mich mal wieder bei der 365-Tage-Challenge bei PiexSu – allerdings nicht so ganz mit dem „richtigen“ Inhalt. Ich habe es nämlich getan: Anziehsachen gekauft.

Sogar gleich zweimal.

Als erstes habe ich vor unserem Urlaub im Juli Socken für meine Kinder gekauft. Ihre alten Socken waren einfach zu klein und gerade wenn man zwei Wochen weg ist, braucht man ein paar mehr Socken. Ich hatte ja mal überlegt, für die Kids Socken selber zu nähen, aber dazu hatte ich vor dem Urlaub keine Zeit mehr. Da war ich damit beschäftigt, Leggings und diese Rosita zu nähen. Das hatte Vorrang. Und so wie meine Kids beim Ausziehen an ihren Socken ziehen, bezweifel ich auch, dass selbstgenähte diesen Härtetest lange überstehen. Aber ein Versuch wäre es mal wert.

Das zweite Mal vor wenigen Tagen: zur Zeit ist wieder schönes warmes Wetter – die Kinderzimmer sind oben unterm Dach und dort ist es dann schön muckelig warm. Da kommt man richtig ins Schwitzen (Zitat Sohn: „Ich bin dann immer so naß“). Also: kurze, dünne Schlafanzüge. Jedes Kind hat einen. Aber nur einen, irgendwie sind sie aus den anderen rausgewachsen und die wurden aussortiert. Hosen haben sie zwei oder drei, die passen immer länger als die passenden Shirts dazu. Also ziehen sie dann doch immer wieder langärmlige Schlaf-T-Shirts an – oder richtige Shirts, was aber gerade bei meinem Sohn sehr schlecht ankommt. Also mussten ganz schnell kurzärmlige Schlafanzüge her. Und da lauf ich also so durch das Geschäft, war auf der Suche nach ganz was anderen, und da lief mir quasi über den Weg: ein Mädchenschlafanzug mit GOTS-Label und ein Jungen-Schlafanzug, zumindest aus Ökobaumwolle. Gesehen, gekauft.

Ich komme gerade einfach nicht hinterher mit dem Nähen. Ich habe jetzt eine immensen Stoffberg hier bei mir zu Hause, der nun abgearbeitet werden will. Shirts für meinen Mann (wurden schon lange bestellt). Sporthosen und passende -shirts für meinen Sohn (im Kindergarten wird jetzt zweimal die Woche Turnen angeboten, was er total klasse findet). Ein Geburtstagsgeschenk (muss bis nächsten Samstag fertig sein). Kleine Taschen und noch ein bißchen Kleinzeug für den Gemeindebasar (z.B. mindestens zwei Loops mit Stoffen aus dem Überraschungspaket) . Ein Geldbeutel für mich. Eine Strickjacke für meine Tochter – tagsüber ist ein T-Shirt ja okay, aber morgens und im kalten Klassenzimmer doch zu kühl. Und dann stehen noch Herbstjacken für meine Kids auf dem Programm. Die zu nähen freue ich mich schon richtig drauf. Ach ja, Stoff für zwei weitere Midsommar Wickelwenderöcke liegen hier auch schon rum… Und meine Tochter braucht für den Herbst Jeans… und und und🙂

Eure Charla, die jetzt aber erstmal Mittagessen kochen wird und wieder nicht näht …

Stoff-Überraschungspaket mit positiver Überraschung

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Mittwochs mag ich – Überraschungspakete auspacken! Ich habe es nämlich getan – ein riesiges Stoffüberraschungspaket bestellt. Das Auspacken war wie Ostern und Weihnachten zugleich🙂 . Und was soll ich sagen? Ich bin positiv überraschend! Freu!

Ich war ja sehr skeptisch, ob ich es wagen sollte, man weiß ja nicht, was man bekommt. Und dann wahrscheinlich nur kleine Abschnitte, mit denen man ohne Baby oder Kleinkind kaum noch was anfangen kann.

Aber das Angebot war einfach zu verlockend, nur für kurze Zeit und extrem günstig (ich habe nachgehakt: es kommt wieder!). Außerdem habe ich für das Kuschelpony Palomina meine Baumwollreste aufgebraucht und für den Midsommar Wickelwenderock (siehe hier und hier), von dem ich noch welche nähen werde, brauche ich nur 40 cm am Stück. Ich möchte noch ein paar kleine Taschen für den Gemeindebasar nähen und kleine Geldbeutel auch. Außerdem stand in dem Angebot, es werden von allen Stoffarten was quer durch alle Stoffe ausgesucht und zugeschickt – und bei ein paar Stoffen war ich sehr gespannt, wie die denn sein werden. Online bestellen finde ich nämlich manchmal sehr schwierig. Wie fühlt sich der Stoff an? Ist er weich und labberig? Ist er ganz dünn oder doch eher dick? Anfassen ist für mich sehr wichtig. Wenn also hier in dem Paket solche Stoffe drin sind, habe ich gleich für die Zukunft eine Vorstellung.

(Im Nachhinein habe ich auf Homepage gelesen, dass es hier in Hannover, wo ich wohne, einen Laden von dem Online-Shop gibt – klein aber fein. Ich habe ihn mir gleich angeschaut und werde nun dort öfter einkaufen. Jetzt nähe ich bereits seit 1,5 Jahren intensiv und wußte bisher nichts von dem Laden! Schade schade.)

Zurück zu meinem Paket:

Ich habe 29 verschiedenen Stoffabschnitte bekommen, wovon das kleinste 15 cm breit ist (und nur das eine war so mini), das größte 1,50 m. Die meisten Stücke sind zwischen 40 cm und 75 cm – man kann also durchaus was mit anfangen. Allein durch 6 Stoffe habe ich die Kosten wieder drin.

Es ist ein großes Stück (50 cm) Softshell mit Kreisen und Sternen mit dabei – damit kann ich eine schöne Jacke nähen. Ich habe schon ausgemessen: für meinen Sohn in Kombination mit dem Softshell von der Piratenjacke vom letzten Jahr müsste es genau passen.

IMG_20160816_15204460 cm doppelseitiger Stickstoff, bei dem ich sogar überlegt habe, ob ich den noch extra dazu kaufen soll, allerdings in einer anderen Farbe. Für eine Strickjacke für meine Tochter könnte es etwas eng werden, ich möchte gerne den neuen Schnitt „Mimo“ von Milchmonster nähen. Gekauft ist er schon, ich muss ihn nur noch ausdrucken und kleben. Wahrscheinlich werde ich die Arme in einem anderen Stoff nähen müssen – mal sehen.

Zwei wunderschöne große Stücke aus Jersey Ökotex 100 für Shirts für mich. Genau meine Farben. Das eine ist 75 cm lang, das andere leider nur 45 cm, das muss ich dann irgendwie kombinieren. Dazu habe ich aber noch passenden Stoff vorrätig.

IMG_20160816_15212412 Abschnitte Baumwolle, mal kleiner, mal größer, die sich prima für Schultüten, Geldbeutel und Stofftiere eignen – zwei Steckenpferde wurden von einer Freundin z.B. schon bestellt. Schöne Farben und Muster, gut zu kombinieren. Zwei oder drei Stoffe davon sind leicht beschichtet – für Taschen bestimmt sehr gut geeignet.

Und dann ein paar Jerseystoffe. Der eine ist 60 cm lang, Ökotex 100, rosa mit pinken Glitzereulen – ein Shirt für meine Tochter wird super aussehen.

IMG_20160816_152028Nur drei Stoffe gefallen mir nicht so gut. Ein Baumwollstoff mit großen Babymotiven – mhm, was kann ich daraus nähen? Ein beiger Stickstoff – na gut, daraus kann ein Loop werden, wenn auch nicht für mich. Und ein leider recht großes Stück Baumwolle mit Blumenmotiv, was nicht so ganz mein Geschmack ist. Nun gut, damit war zu rechnen.

Aber 3 von 29 ist doch ein guter Deal, oder?

Und um dem ganzen noch einen drauf zu setzten, schickt der Stoffladen bei einer Bestellung über 33,33 € noch drei Stoffrollen aus dem Sortiment kostenlos mit. Hier habe ich hellblauen Nickystoff bekommen – perfekt für ein Baby-Willkommensgeschenk . Einen Streifen Interlock in hellgrau mit Schmetterlingen in mintgrün, Rückseite gestreift. Den werde ich mit Jerseyschrägband einfassen und einen Loop daraus machen. Und einen schönen Baumwollstoff mit Sternen in türkis. Kann man immer gebrauchen.

Also eigentlich 3 von 32, noch besser.🙂

Eure Charla, die sich nun ranhalten muss, diesen Stoffberg abzuarbeiten

Verlinkt bei Mittwochs mag ich von Frollein Pfau

 

P.S. Vanessa von Frollein Pfau hat gebeten, keine (bezahlte) Werbung bei Mittwochs mag ich zu verlinken, daher habe ich den Namen des Stoff-Online-Ladens wieder gelöscht. Ich wollte einfach über mein tolles Paket berichten, mehr nicht. Wer mehr wissen will, kann mir gerne schreiben: charlaszeitvertreib ät gmail.com

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